Macht mit beim Schulboykott!

Die effektive Art Bildung zu verbessern

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10 Kommentare zu “Macht mit beim Schulboykott!

  1. „öfter mal einen Tag freilernen“ – o.k. Minderjährige Schüler brauchen, wenn sie der Schule „fernbleiben“, eine von den Eltern unterschriebene Entschuldigung. Natürlich kann man das per Krankmeldung lösen, aber dann merkt ja keiner, dass es ein Boykott ist. Habt Ihr dazu kreative Ideen?

  2. Hi, ja leider ist man während des Kampfes um Freiheit immer noch in Gefangenschaft.
    Es gibt aber mehrere Arten, die mitteilen, dass es ein Boykott ist:
    1.) Man schreibt uns eine Nachricht (wie beschrieben) – die sammeln wir und veröffentlichen sie.
    2.) Man hinterlässt das Symbol des Schulboykotts
    3.) Man lernt selber und macht sich selbst dadurch unabhängig von den Unterdrückern.
    4.) Social Networks nutzen um aufzuklären

    —Das ganze wird an Fahrt gewinnen, umso mehr Leute sich umso öfter beteiligen. Dann kann man die nächsten Schritte planen. Bis dahin wissen aber diese Leute, dass die Schule nicht mehr die alleinige Quelle allen Wissens und allen Erfolgs im Leben ist.
    —Leider (oder gottseidank) sind wir nicht von einer Partei gesponsert – unsere Ziele sind deswegen ja auch Freiheit und Gleichberechtigung (nicht irgendwelche Budgeterhöhungen).

    –wenn uns noch ein paar super-Ideen einfallen, werden wir sie sofort posten 🙂

  3. Für minderjährige Schüler kann ich mir vorstellen, dass es sinnvoll wäre, neben die unterschreibene Vollmacht der Eltern (Entschuldigung), dass man auch einen Wiedererkennungssymbol (Bundesweit) einsetzt.

    Also 1000Sunny, einen PDF mit Schulboykott Briefkopf, einmal zu Hause ausgedrückt und darauf die Entschuldigung schreiben.

    Und/oder Flyers, Businesscards… (Du verstehst schon) zum runterladen und ausdrücken, um der Entschuldigung bei zu fügen.

    Auch daran denken, dass die Information, dass 1 Kind Boykott in Bayern macht, kein Mensch außer die Schulverwaltung vor Ort bekommt das mit… Gib uns ein Vorschlag, wie man die Social Networks arbeiten können, um möglichst einen (positiven) Effekt zu erzielen!

  4. Gibt es Politiker (oder auch bekannte, respektierte Persönlichkeiten) da draußen, die eine solche Aktion, oder Möglichkeit des freien Äußerung (der Schüler) unterstützt, dann könnte man ihn bitten, kurz etwas dazu zu schreiben. Diese Äußerung (der Politiker/Persönlichkeit) kann man dann auf den Briefkopf/Flyer/Businesscard auch drücken!

  5. @Andrea:
    „Diese Äußerung (der Politiker/Persönlichkeit) kann man dann auf den Briefkopf/Flyer/Businesscard auch drucken!“
    Das ist eine gute Idee! An „bekannten Persönlichkeiten“, die Homeschooling unterstützen, fällt mir im Moment nur Prof. Ladenthin ein. Aber ob er auch einen Boykott unterstützen würde?

  6. Dann wäre er wohl nicht mehr lange Professor an einer deutschen Uni.
    Schulboykott auf die Entschuldigung drauf drucken halte ich für eher gewagt (jeder kann natürlich einfach das Zeichen dort hinterlasssen – aber lieber direkt am Haupteingang der Schule:) ). Lieber ein Gespräch mit dem Lehrer, wenn der sich über die Fehlzeiten erkundigt, dann kann man sehen, wie weit man sich vorwagen kann. (wir können ihn auch per EMail anschreiben).
    Es gibt ja gottseidank ein paar Eskalationsstufen bevor es Strafen gibt. z.B. mein Neffe war jetzt 3 Wochen am Stück nicht in der Schule – dann hat die Polizei mal angerufen.
    Die Schulbehörde hat natürlich auch keine Lust viele Strafen zu verteilen, da dann offensichtlich wird, dass etwas faul ist in diesem Systemfehler Schule.
    Flyer ist aber wohl das nächste, was kommen muss. Kennt jemand einen guten Designer? Texter?

  7. Haben Sie sich eigentlich auch mal darüber Gedanken gemacht, dass ein Bildungssystem ohne Schulen auch ausgenutzt werden kann? Ich bin der Meinung, dass es eine Vielzahl an Familien gäbe, die ihre Kinder einfach weder zur Schule schicken, noch sie zu Hause unterrichten würden. Und die logische Folge daraus wäre, dass die Zahl an Analphabeten in Deutschland in Windeseile zunehmen würde. Was macht man außerdem mit tausenden Kindern, die nicht täglich zur Schule gehen, sondern tatenlos und unproduktiv zu Hause sitzen? Sollte man vielleicht parallel die Kinderarbeit wieder einführen? Dann würden wir uns in einem Erziehungsystem ähnlich dem mittelalterichen wiederfinden…

    Verstehen Sie mich nicht falsch! Ich unterstütze auch nicht jede Entscheidung des Kultusministeriums. Auch finde ich, dass einige Innovationen an Schulen vorgenommen werden sollten. Nichtsdestotrotz befinden wir uns in einer extrem luxuriösen Lage, indem Kinder und Jugendliche in Deutschland kostenlos (!) einen vergleichsweise guten Schulunterricht genießen können. Aber natürlich wird es immer Leute geben, die an allem etwas auszusetzen haben…

  8. Hallo GTURoder,

    auf dieser Website beschäftige ich mich mit all diesen Fragen (auch der Kinderarbeit) und der kostenlosen Schule, die Sie als Luxus sehen.
    Beschäftigt man sich näher damit, so merkt man, dass all diese Segnungen in Wirklichkeit Lug, Trug und Zwang sind (und die offiziellen Statistiken über Analphabeten enthalten leider nicht die funktionalen Analphabeten).
    Über Kinderarbeit:
    https://freiebildung.wordpress.com/kinderarbeit-in-deutschland/

    Über kostenlose Schulen:
    https://freiebildung.wordpress.com/papa-uber-bildung/

    Über „unproduktive“ Kinder schreibe ich eigentlich öfter; am wahrscheinlichsten finden Sie etwas unter dem Stichwort: Unschooling

    Ich hoffe Sie bleiben ein bisschen dabei (als Leser und als Kommentator) und können uns durch kritische Hinterfragung aus der bequemen Ecke holen, in der wir sitzen und behaupten: „Sobald es keine Schulen mehr gibt (und keine andere Zwangsbeschäftigung) werden wir aus dem aktuellen Mittelalter aufbrechen und ein goldenes Zeitalter erleben.“

    Der Schulboykott ist das wichtigste Instrument um Schule zu entpolitisieren und sie den Menschen zurückzugeben, für die sie gedacht ist und die darin arbeiten.

  9. Das Schlimmste ist, dass die Schulen in ihrer derzeitigen Mischung aus Macht und Machtlosigkeit alle Schuld den Eltern geben und den Kindern. Und diese auch noch darauf hereinfallen. Sowohl Kinder als Eltern glauben, dass Sie selbst schuld daran sind, wenn Schulen versagen. Das ist bei keinem anderen Dienstleistungsunternehmen so – nicht einmal bei Nachhilfeinstituten, die dasselbe Produkt (Bildung) anbieten.

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