Die alte 1000Sunny

In den letzten paar Jahren habe wir hier alle Unschooling mehr und mehr verstanden – und so langsam ist auch die Wut auf die Enteignung unserer Kindheit in den Hintergrund getreten.

Heute wissen wir, wo wir hingehören (in die Welt) und wo nicht (in die Gebäude der grauen Männer – um es mit Momo zu sagen).

Und deswegen ist es Zeit alle alten Dinge, den Kampf gegen die Schule, ad acta zu legen. Es hilft niemandem auch nur ein bisschen, und besonders uns nicht. Unsere Aufgabe ist es, Menschen zu zeigen: „Es geht auch ander – und es ist unglaublich schön“. Es bringt nichts, die Schule zu zerstören, da andere Menschen das Neue noch nicht kennen. Diese Teil der 1000Sunny ist sozusagen das Mausoleum unseres Kampfes gegen die Schule und gleichzeitig Zeugnis unseres Aufbruchs als Vertreter von Unschooling.

Es ist also die Aufgabe von allen Unschoolern Unschooling zu leben und damit wird das Neue und Unbekannte, ja das Unglaubliche ersichtlich, erlebbar und am Ende sogar verständlich. Unschooling ist eine soziale Revolution von unten, die den ewigen Kampf um die Demokratisierung des Wissens und die Partizipation an der Gesellschaft auf eine neue Stufe stellt und sogar eine neue Dimension gibt.

Mit Unschooling bekommen auch die bildungsfernsten Schichten auf einmal die Chance aus ihrem Leben alles zu machen, was sie wollen – und das schon ab dem ersten Moment ihres Lebens. Um dieses uralte Versprechen zu glauben muss man Unschooling verstehen. Und um Unschooling zu verstehen, muss man es sehen. Und um es zu sehen müssen alle Unschooler nach besten Kräften unschoolen.

200 Gründe gegen die Schulpflicht

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2 Kommentare zu “Die alte 1000Sunny

  1. erkläre mir mal bitte, wie „auch die bildungsfernsten Schichten auf einmal die Chance aus ihrem Leben alles zu machen, was sie wollen“ funktionieren soll. Wer sorgt da für die Stimulation, wer stellt die passenden Elemente und „Anreize“ im passenden Moment zur Verfügung? Wissenschaftlichen nachweis bitte, kein „mein Sohn kann mit 5 Monaten schon stehen, und das alleine, weil er es will“ bitte. Ich will es nicht sehen, ich will es bewiesen haben.

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