Ein Tag mit Sanji

Heute habe ich (dank der Lauterbourger-Zelle) einen Tag allein mit Sanji verbracht……

Sanji geht jetzt ganz stark auf die 3 Jahre zu und ich kann mich voll gut mit ihm unterhalten. Es war so ein richtiger Vater- und Sohn-Tag.

Erst sind wir Zug gefahren und dann ICE (das ist für ihn etwas komplett anderes)…. weil ein ICE ist halt ein ICE. Als wir angekommen sind, haben wir eine lange Fahrt mit der Tram unternommen. Da waren viele „Woauh!!!!“ und „BIIIIG“ dabei 🙂 . Und dann haben wir uns am Bahnhof hingesetzt und zusammen Pizza gegessen…. Das war einfach zu schön. Als ich ihn ansah, erinnerte ich mich an die Zeit in der ich mit Chopper (dem ältesten) so einen Tag gemacht habe….. Nur damals war ich noch nicht reif… und damals war ich noch nicht in Frankreich und die Lauterbourger-Zelle an meiner Seite… ich kannte noch nicht Vygotskij, Goodman und all die anderen. Ich war ein Anfänger.

Und jetzt? Wir haben uns die ganze Zugfahrt unterhalten und dabei direkt in die Augen geschaut, die anderen Leute im Abteil müssen gedacht haben, ich unterhalte mich mit einem Erwachsenen. Und dann haben wir uns in Karlsruhe noch mal an den Brunnen gesetzt und ein Karamalz zusammen getrunken und dabei Wassermelone gegessen. Während dessen, hat er erzählt und erzählt und dann habe ich erzählt. Wir müssen ausgesehen haben, wie zwei Penner, die sich lange kennen und heute eine Party feiern.

Wenn er im Zug tanzt und wild gestikuliert, da haben alle anderen Fahrgäste angefangen mitzumachen. Sanji hat schon seinen ganz eigenen Zauber und immer wenn ich ihm in die Augen blicke, dann kommt mir das Lied von Debbie Boone: You light up my life. Denn genau das tut er. Dieses Strahlen, das er immer hat…. eigentlich genau wie bei all den anderen Kindern (obwohl sie gerade eine der schwersten Zeiten haben, die eine Familie haben kann) immer ein Lachen und ein Strahlen, und während Chopper sich über alles freuen kann, als ob es ein Lotogewinn wäre, ist Nami dauernd verrückt und verwandelt alles in einen Witz. Ich bin schon gespannt, wie das vierte Kind wird (ich habe gehört es soll eher der ruhige Typ sein). Denn wundervoll sind sie alle für mich, jedes auf seine schreckliche und einzigartige Weise.

Es tut so gut – insbesondere wenn man drei Kinder hat – dass man auch mal etwas nur mit einem von ihnen unternehmen kann… Dieser Tag hat der Beziehung zwischen mir und Sanji so gut getan. Ich glaube wir sehen einander jetzt wieder mit anderen Augen. Nicht mehr die „Oh mann, der schon wieder“… sondern „Ja! Wir!“-Augen.

Und was haben die anderen beiden gemacht? Die waren den ganzen Tag mit den anderen freien Kindern der Lauterbourger-Zelle und hatten (so ich das mitbekommen habe), eine Menge Spaß….. 🙂 (und wir haben allen natürlich noch Pizza und Wassermelone Abends an den See mitgebracht).

Und danke an Mummy1000Sunny, dass sie uns das alles ermöglicht…. auch wenn sie nicht bei uns ist, wir tragen sie in unserem Herzen immer dabei und das war immer so.

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