Das Leben genießen im Winter… im Wohnwagen

So jetzt ist es Dezember, draußen liegt der Schnee und drinnen (im Wohnwagen) sind wir. Eigentlich sind wir sehr oft draußen. Eigentlich sind wir viel öfter draußen, als wir es mit Wohnungen jemals waren.

Wir haben uns sehr viel Sorgen gemacht, dass es im Wohnwagen nicht ginge wenn der Winter kommt. Jetzt ist er da und es ist superschön. Wir haben eine Heizung, die richtig warm macht, ein Raclette… jetzt kam auch noch die Kochplatte und laufendes Wasser. Allerdings ist das Wasser ein bisschen ein Problem, da die Ablaufrohre alle unter dem Wohnwagen entlanglaufen und zugeeist sind – also haben wir zwar warmes Wasser (und fließendes) im Wohnwagen – aber es läuft nicht mehr ab. Macht nichts, lassen wir es halt die Friertage in Schüsseln laufen und kippen die von Hand in Eimer. Pillepalle.

Nun, jetzt ist der Winter also da und auf dem Platz ist oft eine sagenhafte Stille. Man hört nichts – wirklich nichts. Man sieht nur den Schnee im Mondschein glitzern und freut sich einfach nur.

Und unser großer Garten ist wirklich super. Wir haben ein kleines Fußballfeld (eigentlich für Petanque) direkt vor der Tür, dann haben wir auch noch einen See und eine Eisbahn (!) direkt vor dem Campingplatz. Die Eisbahn ist zwar klein und die Kinder trauen sich noch nicht so richtig, aber immerhin.

Wenn wir im Wohnwagen sind ist es am Abend (besonders wenn die Mama nach einem langen Arbeitstag nach Hause kommt) sehr nervig. Dann hüpfen alle Kinder durch die Gegend als ob sie Gummibälle mit Atomantrieb wären und der Wohnwagen wackelt. Oft müssen wir den dann richtig vor den Kinder beschützen (und uns) weil die so viel Energie haben. Selbst wenn wir vorher eine Stunde draußen Fußball gespielt haben. Also eng ist es schon, besonders mit so sportlichen Kindern.

Langsam fangen wir auch an uns hier in die Gemeinde zu „integrieren“ (LOL) oder „sozialisieren“ (das Wort haben mir die Politiker echt vergrault). Auf jeden Fall ist Nami jetzt in einer Tanzschule (auf eigenen Wunsch) in der sie Balett-Tanz macht. Die ist auf der deutschen Seite und so fährt jedesmal ein ganzer Kurs französischer Kinder nach Deutschland rüber um dort Balettstunden zu nehmen. Sobald die Balettstunde fertig ist, will sie aber sofort wieder und fragt ob am nächsten Tag wieder Balett ist. Wenn die „echte Schule“(TM) nur Balett anbieten würde, dann würde Nami wahrscheinlich dorthin umziehen 🙂

Chopper ist in der Kindermalwerkstatt in Karlsruhe und hat dort viel Spaß. Hier auf dem Campingplatz sind doch eine ganze Menge Leute, sogar im Winter. Und wir kennen schon einige. Ein paar gehen sogar jeden Tag im See schwimmen (auch bei Minusgraden) und da haben wir schon erste Freunde.

 

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von 1000sunny Veröffentlicht in Allgemein

4 Kommentare zu “Das Leben genießen im Winter… im Wohnwagen

  1. Nicht mehr im Tempel? Schöne Erinnerungen im Tempel…

    Aber danke, daß Du die Grüße ausgerichtet hast… denke mir, die Ina wäre sicher interessiert an eurem Lebens- und Lernstil!

    Übrigens, ich glaub es liegt in der Luft, dieses Flummi-ball-artistik… denn das machen meine Kinder auch momentan nicht anders…

  2. Mensch, ich habe ewig nicht mehr hier vorbeigeschaut!! Was sich inzwischen alles getan hat! Da hab ich jetzt eine Menge zu lesen.
    Wünsche euch inzwischen eine feine Weihnachtszeit!

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