Raclette

 

Wir haben uns jetzt ein Raclette bestellt. Die Idee dahinter war, dass Kinder ja eigentlich keine Küche haben und bis sie mit einem echten Ofen und einer echten Pfanne/Töpfe/… umgehen können vergeht erst mal eine gewisse Zeit. Bis es soweit ist einfach mal in der Küche mithelfen ist aber demotivierend. Denn etwas wirklich selber machen unterscheidet sich von Hilfstätigkeiten leisten, die bei der Produktion nötig und einfach sind. Zusätzlich muss ja alles in einer gewissen Geschwindigkeit ablaufen, wenn es sich um “echtes” Kochen handelt. Das ist sehr überfordernd und zusätzlich nochmal demotivierend, da die Kinder keinen guten Überblick haben… da sie ja nicht alles selber machen (können).

Bei einem Raclette ist das anders, dort können sie einfach Dinge zusammenstellen und in ein kleines Pfännchen schichten. Dann in das Raclette reinstecken und 5 Minuten später schmeckt es lecker.

Zusätzlich könne sie auf den Grillstein oben Fisch/Meeresfrüchte oder Fleisch legen und es auch selber problemlos umdrehen. Auf der anderen Seite sind kleine Einbuchtungen für Minipfannkuchen (oder Crêpes) – einfach Teig hinein, warten, schmecken lassen.

Chopper ist ganz eifrig beschäftigt und kommt alle paar Minuten herein, ob ich wirklich nicht mehr kann (ich bin nämlich total voll). Er hat jetzt ein Restaurant und schon was für Sanji (das Baby) und für Nami (seine Schwester) gemacht. Es ist wirklich eine Freude 🙂

Bin gespannt, wie lange das Wetter noch so gut ist, dass wir den ganzen Tag draußen sein können. (Wobei es regnet und wir damit nur unter dem Vorzelt raclettieren können).

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von 1000sunny Veröffentlicht in Allgemein

3 Kommentare zu “Raclette

  1. WIDERSPRUCH zur Kücheneinschätzung: erstens ist HELFEN nichts schlimmes für Kinder, wenn man ihnen abgegrenzte Teilbereiche zum Erledigen gibt. „Ich habe ganz alleine das Gemüse geschnitten und gekocht!“ sind stolze Sätze dann beim Abendessen. Ob ich dann nebenher noch Hektik hatte mit dem Rest interessiert das Kind dann nicht mehr. Zweitens können Kinder schon ganz früh alleine Kuchen backen, wenn man sich auch mal mit einer Fertigbackmischung zufrieden gibt, weil dann Kind nicht abmessen muss. Auch Nudeln oder Spiegelei sind klasse und bringen die Kinder an den herd. Auch danach aufräumen, wegräumen und spülen gehört bei uns dazu (sehr zum Leidwesen…) Raclette ist natürlich super klasse und macht riesen Spaß, ich kann mir Euer „Restaurant“ gut vorstellen und würde was von den Meeresfrüchten nehmen 🙂

  2. Hatte der Chopper nicht vor ein-zwei Jahren Nudeln gekocht gehabt…? Oder irgendetwas war er ganz begeistert von…

    Ich stimme auch mit Frau Sevenjobs ein: in der Küche gibt es immer was zu tun, was die Kiddies auch selber machen kann… und da ihr so nicht den Alltagsstreß habt, wie die üblichen an-der-Schule-und-Freizeitaktivitäten-gebundene-Familien, denke ich mir, dass es eigentlich gut klappen musste…

    Allerdings, Sanji könnte eher Interesse haben, das geschnibbelte Gemüse selbst wegzufuttern, eh alles andere fertig ist…

  3. Ja, die habt ihr beiden vollkommen Recht. Wow, dieses letzte Jahr war so lange, dass es sich wie 20 Jahre anfühlt. Wenn ich denke, dass wir vor einem Jahr noch in unserer Wohnung in Altperlach waren… Ich konnte mich wirklich nicht mehr daran erinnern. Sobald aber Frau Sevenjobs das kommentierte, kam Mummy1000Sunny und erinnerte mich, dass Chopper wirklich schon viel in der Küche machen konnte. Und auch Nami fing schon ihre ersten Gerichte an….
    Danke Sevenjobs und Andrea für die Erinnerung 🙂

    (Aber das Raclette ist schon supercool, besonders der Grillstein 😉 )

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