Grundbedürfnisse – Familie und Vereinbarkeit

Die Buchstaben des Alphabets fangen an mit A B und C – im griechischen Alpha, Beta und Gamma.

Dabei ähnelt Alpha einem Stier mit Hörnern (auch das heutige A, wenn man es auf den Kopf stellt) und Beta der Mutterbrust, die einen ernährt. Gamma (als 2 Ringe dargestellt) ist das Symbol für Ehe (wie in gamie), Verbindung usw.

Diese 3 ersten Buchstaben – und die Dinge die sie repräsentierten – waren so elementar, dass sie das heutige Alphabet einläuteten und sich über Jahrtausende gehalten haben. Die Bedeutung der Buchstaben ging verloren und es wurden reine Symbole.

Heute bedeutet Familie nur noch Abhängig-Beschäftigte-Arbeitskraft-1, Abhängig-Beschäftigte-Arbeitskraft-2, und zukünftig abhängig-beschäftigt-arbeitskraft1…n (wahlweise Rentenanspruch oder Staatsschuldenbezahler). Deprimierend.

Damit das ganze als „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“ durchgeht, ist es wichtig in Symbolen und nicht in Bedeutungen zu denken. Denn dann wären das Wort Vereinbarkeit -also die Vereinigungsmenge- eine Lüge. Das Wort Familie -also eine kleine zusammenlebende Hausgemeinschaft- wäre auch eine Lüge. Und das Wort Beruf im krassen Kontrast zur Lohnarbeit ist auch eine Lüge.

Wenn wir nun auch noch die Schule und die griechische scholé vergleichen, dann ist bald klar, dass wir hier kräftig von allen Medien von hinten bis vorne angelogen werden.

Ist es verantwortungsvoll unsere Kinder mit so vielen Lügen groß werden zu lassen? Oder dürfen wir ihnen die Wahrheit sagen? Machen wir uns damit aber nicht strafbar? Immerhin ist es unsere gesetzliche Pflicht, mit der Schule zu kollaborieren… Hier prallen Gewissensfreiheit, Redefreiheit und Gesetz aneinander. Wenn wir nicht mitlügen, dann kann der Übermensch Leviathan sehr schnell ungemütlich werden.

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5 Kommentare zu “Grundbedürfnisse – Familie und Vereinbarkeit

  1. Ich schätze deine Beiträge sehr, 1000Sunny. Auch diese hier.

    4 meiner Kinder haben sich zum Weihnachten einen Sprachkurs in Arabisch gewünscht und lernen begeistert und freiwillig. Mein Mann und ich staunten nicht schlecht, als am Sonntag beim Mittagstisch, sie alle ihren ersten Gespräche übten:

    E. isst.

    Der Junge isst.

    Die Jungen essen.

    Die Mädchen essen.

    Ich stelle nur fest: Kinder (wie meine) die nicht gerne zur Schule gehen, lernen doch gerne, wenn sie dürfen…

  2. 🙂
    Hi, das ist wirklich schön. Ein Gegner der Schulpflicht sagte mal: Es ist egal, wie lange man dort ist, oder wie gut – es kommt darauf an, wie sehr man sich die Schule einleuchten lässt.
    Und ich denke die Schulresistenz gelingt immer mehr Schülern.
    Noch viel Erfolg beim Sprachlernen und schaut euch bei Gelegenheit mal Assimil oder Rosetta Stone an (in der Bibliothek zum Ausleihen).
    Oder die ganzen neuen Services, wo man einen Chat-Partner im Ausland finden kann.

  3. Oh, wir haben Rosetta (begeistert!) und werden dass in nahe Zukunft mit YouTube/Internetsendungen bereichern, sowie später mit Skype…

    Es gibt allerhand tolle Möglichkeiten, mit „Muttersrpachler“ zuzammen zu kommen!

    Wir haben unser OS auf Ubuntu umgestellt und diese Woche war nicht so viel mit arabisch, was die Kinder arg enttäuschte. Gestern haben wir alles endlich wieder funktionsfähig und es kann wieder los gehen.

    Nächstes Familiengeschenk: Automechanik… hoffentlich auf unsren eigenen Hof in Kanada, können wir einen Probeauto hinstellen, damit die Kids lernen, was alles sich in so ein Auto befindet, wie man was ausbaut, wieder einbaut…

    Hands on und als Familie: so macht es einen riesen Freude!

  4. Andrea, möchtest du nicht wieder einen Blog schreiben? Bitte, bitte,…ich vermisse dein altes blog.

    Wir haben auch Rosetta STone. Meine Große lernt damit Englisch, aber dadrauf sind noch andere Sprachen. Ich find das Programm toll.

  5. Ach Isla…

    Ich habe mich selbständig gemacht anfang des Jahres… muss jetzt argh gezielt meine Zeit einsetzen. Es brodelt und köchelt und Ideen wären genug da, aber die Zeit. Ja. Die fehlt.

    Wenn ich gelernt habe, ohne Schlaf auszukommen… dann vielleicht!

    Also bis dahin, eines Tages… Ich möchte wieder über mein Garten schreiben. Und über das Leben mit den Kindern. Und über Träume. Und über Wirklichkeit.

    Seufz.

    Ja, liebe Isla. Ich vermisse mein altes Blog auch.

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