Chopper leuchtet mir heim

Gestern Abend wollte ich ein bisschen lesen und meinte, dass ich meine Nachtischlampe noch in der alten Wohnung habe.

Darauf meinte Chopper: „Du kriegst meine“

Ich blieb dann aber und wir spielten zusammen noch Kreuz und Quer (Reise durch Deutschland).

Als ich nachts dann ins Bett gehen wollte, lag dort eingesteckt und fertig aufgestellt seine Nachtischlampe.

Mir kamen fast die Tränen und ich war ganz sauer auf mich, dass ich manchmal so hart zu den Kindern bin.

Ich habe das Gefühl, je mehr man gibt, desto mehr ist in ihnen – und da muss ich noch viel lernen für die Momente, in denen ich genervt bin oder mir der Geduldsfaden reißt.

Anmerkung: Schon gemerkt, wenn man „Reise durch Deutschland“ abgekürzt rückwärts liest, dann heißt das DDR…. ist aber auch schon ein älteres Spiel 🙂

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2 Kommentare zu “Chopper leuchtet mir heim

  1. Oh ja, da muss ich auch noch viel lernen. Da kommen mir auch manchmal die Tränen, wenn ich denke, sie sind doch sooo voller liebe und soooo unschuldig und einfach ein GEschenk, und wenn ich dann viel zu wenig geschlafen habe, und ganz anders reagiere, wie ich eigentlich möchte…:-(
    Aber ich arbeite daran. Und jedesmal, wenn ich eine entnervte REaktion von mir abwenden und in eine gelassene umwandeln konnte, dann freu ich mich richtig über mich selbst. 🙂
    Klappt aber eben noch nicht immer…

  2. So geht’s uns wohl allen oftmals. Die eigene Ungeduld, die die Kinder zu spüren bekommen. Das nicht richtige Zuhören können. Die fehlende Zeit.

    Kinder an die Macht.

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