Kinder brauchen keine Grenzen….

Kinder wollen verstehen.

Chopper ist heute mal wieder ausgeflippt. Das passiert zur Zeit öfter, da die Tage so erschöpfend sind und alle möglichen anderen Dinge zusammenkommen (hauptsächlich Nami). Mummy lernt ja auf ihre Diplomprüfungen und ich hatte auch einen schweren gesundheitlichen Rückschlag. (Liebes Jugendamt gerne könntest Du in solchen Situationen helfen… ach nein lieber nicht).

Wie dem auch sei, er ist ausgeflippt und ich habe ihn mit auf den Balkon genommen. Auf dem Weg dorthin hat er angedeutet mich beißen zu wollen.

Er meinte dann, dass ich ihm nicht seine Freiheit nehmen könnte – da müsse er sich wehren. (Da hat er auch vollkommen Recht)

Ich habe ihm dann aber erklärt, dass er seine Freiheit nur so weit ausdehnen darf, wie sie nicht die Freiheit von anderen beschränkt. Also ausflippen und Mummy und Nami das Leben schwer machen ist ein Schritt zu weit.

Darüber dachte er nach. Ich erzählte ihm dann ein Beispiel, was wäre, wenn Menschen vor unserer Wohnung stünden und laut schrien und rauchten. Er meinte er würde die Fenster zu machen. Wenn er aber draußen wäre?

Und alle Fenster zu …? Und die Türen auch…? – und immer so weiter überprüfte er seine Fluchtmöglichkeiten.

Als er merkte, dass er keine Fluchtmöglichkeiten hat, dachte er sehr lange nach…

Das ist unsere Grenze – die Freiheit des anderen.

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