Meine Lehrer

Heute früh bin ich sehr lange Spazieren gegangen (bis die Spannungen aus dem Kopf waren) – dabei denkt man natürlich viel nach.

Mir ist aufgefallen, wie stark Vygotskij mich beeinflußt hat und wie ergiebig seine Ideen in mir arbeiten, wenn ich mit den Kindern was mache. Sogar meine neue Bibliotheksstrategie für die Kinder ist stark von ihm geprägt.

Irgendwann dann sind mir die Tränen gekommen, weil alles so ergiebig und schön ist. Mit den Büchern, die ich gerade lese und den Unschoolern, die ich mittlerweile kenne und den Ergebnissen und dem Erleben fällt alles in seinen Platz und alles ergibt einen Sinn.

Es ist als ob die Welt mit mir spricht. Und ich muss gestehen, sie tut es durch meine Lehrer. Wie lange habe ich nach ihnen gesucht und wie viel tausend Dinge mussten geschehen, dass ich sie entdecke.

Einen Moment kamen mir die Tränen und ich fühlte mich, als ob ich ein kleines Kind wäre. An der Hand von zwei Erwachsenen Lehrern. Vygotskij führt mich auf der rechten Seite und ein anderer (noch geheim 🙂 ) auf der linken Seite.

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Würde man mich heute fragen, wie ich mir meine Bildungsbiographie gewünscht hätte, so würde ich so antworten:

Als Junger Mann – Zeichnen – um die Dinge zu erfahren

Von 12-16 – Informatik – dort kann man viel bewirken mit wenig Mitteln

Ab 16 dann Pädagogik, Psychologie und Geschichte

und ab 25 Soziologie und Literatur

(alles in allem bin ich nur 10 Jahre hinterher 🙂 )

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