Wenn der Vater mit dem Sohne

Heute bin ich mit dem Chopper spazieren gegangen. Er wollte unbedingt seine zwei neuen Bücher mitnehmen.

Ich nahm auch mein Buch mit.

So fuhr er die Straße neben mir auf dem Dreirad runter und las nebenbei und ich ging mit meinem Buch nebenher und las auch – eigentlich unterhielten wir uns sehr viel mehr, als wir lasen.

Es war schon toll. Chopper hat diese beiden neuen Bücher und er sagt die ganze Zeit: „Das ist das allerbeste Buch. Ich lieb‘ es so sehr“ und dann zehn Minuten später über das andere Buch: „Das ist das allerbeste Buch. Ich lieb‘ es so so sehr.“

Und dann las er auf dem 3-Rad immer wieder mal ein Wort und als ich ihm dann Arbeit abnehmen wollte und eines der langen Wörter las – vor denen er sich bis jetzt immer scheute – sagte er zu mir: „Nein, ich will die langen Wörter auch zu lesen lernen. Du hast das ja auch gelernt, wie Du so alt wie ich warst. Und ich will jetzt Lesen lernen.“

Am Ende las er sogar einen Satz zur Hälfte (bis ich ihn bei einem Wort verbesserte – das muss ich mir abgewöhnen)

Diese beiden Bücher brachten diese tolle Veränderung:

Jetzt schreibt Chopper mir gerade ein Buch nach dem anderen in seinem Büro – da freu ich mich. Die letzten beiden hat er allerdings auf Chinesisch geschrieben (Eieiei)

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