Die erste Gehirnerschütterung

Mummy 1000Sunny

Chopper ist der Unglückliche: Gestern Abend stürzte der vom Fahrrad, wohl auch auf den Kopf.

Wir waren auf dem Nachhauseweg von der Oma, wo wir ein Beet für die Kinder angelegt haben. Also Chopper (Fahrrad), Nami (Laufrad), Sanji (in unserem Zauber-Baby-Carrier) und ich (zu Fuß).  Der Wind fegte über die Felder und zwischen die Häuser, und Chopper rief mir noch zu, dass er schon vorausfährt. Ich bin davon ausgegangen dass er an der nächsten Ecke wartet, weil wir das eigentlich immer so machen.

Hat er aber nicht. Auch nicht an der nächsten Ecke. Also sind wir in Laufrad-mit Kind-das Angst-vor-Wind-hat-Höchsttempo den Weg entlang gejagt, und nach ein paar Minuten sind mir die vorwurfsvollen besorgten Blicke der Beifahrer der vorbeifahrenden Autos aufgefallen. Und direkt hinter dem Bahnübergang war er dann – hat geweint und gerufen, und sich an seinem Piratenhut festgehalten.

Vermutlich ist der Hut im Wind weggeflogen, er ist auf die Bremse und ist auf den Kieselsteinen ausgerutscht. Er hat Schürfwunden am Arm, auf dem Schulterblatt, und Schmerzen am Kopf. Am Kopf direkt konnte ich keine Verletzung feststellen.

Wir haben es nachhause geschafft, und dort ist er dann ins Bett und bei einer Geschichte eingeschlafen.

Heute morgen hat er sich dann ein paar Mal übergeben, bevor er etwas gegessen hatte. Er beklagte sich über Schmerzen im/am Kopf, ihm war schwindelig un erzählte, dass er zwei Glühbirnen statt einer gesehen hatte.

Ich glaube, wir haben alle was gelernt: Der Piratenhut (ein ständiger Begleiter) bekommt eine Schnur. Chopper fährt nicht mehr so weit vor. Ein Helm kommt her. Wir machen ein paar Theoriestunden in Kommunikation und Verkehrsregeln.

EDIT: Nachdem er am zweiten Tag auch noch erbrochen hat, sind wir in die Kinderklinik. Die Ärztin meinte, für einen CT geht es ihm zu gut, aber Ruhe im Bett oder auf dem Sofa wurde angeordnet. Mit Aufforderung für einen CT in die Klinik zu kommen, wenn er sich weiterhin übergibt oder mehr Zeichen von Gehirn-Problemen zeigt. Haha – leider fühlt sich Chopper nur phasenweise unwohl, sodass er 10 Minuten leidend auf dem Sofa liegt und dann wieder mit Nami durch die Gegend jagen will. Ich hätte nach Ruhig-Stell-Pillen fragen sollen…

Nein, natürlich nicht. Ich hab auch heute, drei Tage nach dem Sturz, nicht mehr das Gefühl dass es ihm schlecht geht. Er soll aber noch nicht klettern oder wilde Spiele spielen, bei denen er sich leicht wieder verletzen könnte.  Daran muss er immer wieder erinnert werden. Leicht knatschig ist er auch noch.

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Ein Kommentar zu “Die erste Gehirnerschütterung

  1. Oh, armer kleiner Chopper. Wie gut, dass sie so unzerstörbar sind. 🙂
    Udn wie gut, dass Ihr daraus was gelernt habt.
    Gute Besserung!

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