Vygotskij Unschooler?

Hmmmm…. ich bin mir noch nicht ganz sicher, aber ich habe auf der einen Seite gelesen (in der Kritik an Piaget), dass

die Tests in Kinderheimen durchgeführt wurden und deswegen die Leistungen aufs Alter immer schlechter sind, als sie es in Schulen wären. Und dann noch schlechter, als sie es in familiären Umgebungen wären[!!]

Und jetzt habe ich gerade folgenden Absatz gelesen:

Alle diese, beiden Gruppen kindlicher Begriffe [also Alltagsbegriffe und wissenschaftliche Begriffe] gemeinsamen Merkmale [4 von PIAGET genannte wichtige Merkmale von Begriffen] unterscheiden sie von eingelernten Vorstellungen und Antworten, die ein Kind unter dem suggestiven Druck einer Frage gibt.  S.261

Dieser Satz erinnerte mich dermaßen an eine Passage in John Holts Buch „Aus Schlauen Kinder werden Schüler“, dass ich es einfach kurz notieren musste. (Jetzt lese ich noch weiter und sehe, ob Vygotskij dieser Einstellung gegenüber Sch*lernen widerspricht oder zustimmt. Aber nach dem, was in diesem 6.Kapitel von Denken und Sprechen steht, sieht es nicht nach einer guten Wende für die Sch* aus. Dennoch muss man daran denken, dass Vygotskij ja einen Weg für die Sch* erarbeiten wollte – hätte er sich mal lieber auf Unschooling interessiert – das andere Zeug gibt es eh bald nicht mehr.

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