Wir haben ein kleines Problem…

M ummy 1000Sunny

Unser Problem tangiert eigentlich nur Nami und mich, und gelegentlich Papa 1000Sunny.

Nami hatte ihr nächtliches Pipi-Bedürfnis sehr gut im Griff. Wenn es so weit war, wurde sie wach (vorher), rief nach mir und wir gingen zusammen auf die Toilette. (Alleine ging nicht, wegen der Monster/Dinosaurier in unserer Wohnung). Dann kam Sanji, und nun macht sie wieder jede Nacht, ohne vorher aufzuwachen.

Ich habe kein Problem damit, ihr eine Windel zu geben, sodass sie wieder üben kann. Aber sie hat ein riesiges Problem damit. Meist mache ich ihr die Windel um, und wenn ich aus dem Zimmer draußen bin, zieht sie sie wieder aus, und macht wie gehabt ins Bett.

Ich habe ihr erklärt, warumich möchte, dass sie die Windel anlässt. Das versteht sie auch – bis es dunkel ist und ich aus dem Zimmer draußen bin.

Seit vorgestern schläft sie im Schlafsack, weil 1. Alle Decken so dermaßen stinken und ich nicht zum Waschen gekommen bin und 2. damit sie nicht mehr an ihre Windel kommt. Das war die erste Nacht ein großes Abenteuer die zweite eine Riesen-Katastrophe, mit viel und vielfachem Weinen und alle aufwecken und so.

Wir haben auch schon verschiedene Windeln versucht, um vielleicht eine zu finden, die ihr angenehm sein könnte.

Ich habe versucht, sie jedesmal auf die Toilette zu nehmen, wenn ich zum Stillen aufgeweckt werde. Das war aber ziemlich unzuverlässig, weil weder sie noch Sanji einen wirklich verlässlichen oder synchronen Rhytmus haben.

Papa 1000Sunny meint, sie solle nach 20 Uhr nichts mehr trinken, damit die Blase über Nacht leer bleibt, aber da lehnt sich was in mir auf, und Nami ist auch nicht begeistert von der Idee…

Hat jemand eine Idee, was wir noch versuchen könnten?

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2 Kommentare zu “Wir haben ein kleines Problem…

  1. Das 4. Kind von 5 hatte auch nächtliche Schwierigkeiten. Er beklagt sich auch über böse Träume.

    Wir gingen zweierlei vor:

    1. Wir wecken ihn morgens um 6. Oft ist das „seine Zeit“, aber eigentlich wurde er locker noch 2 Stunden schlafen.

    2. Ich bete mit ihm. Dass Gott ihn vor den bösen Träume beschützt, bzw. dass Gott ihn weckt, wenn er aufs Klo muss.

    Es ist nicht perfekt, aber von nächtlich sind wir runter auf weniger als wöchentlich (vielleicht 2-3 Mal im Monat).

    Wenn Gott für euch nicht in Frage kommt, dann habt ihr vielleicht etwas anderes, woran Nami glaubt, glauben kann? Und wisst ihr ungefährt wann sie sich erleichtert?

  2. Schau mal hier nach: http://www.initiative-trockene-nacht.de/
    Aber eigentlich hängt das Problem wohl ziemlich sicher mit der Ankunft von Sanji zusammen und verschwindet bestimmt wieder, wenn Nami sich richtig daran gewöhnt hat, dass jetzt noch ein jüngeres Kind da ist. Vermute ich einfach mal. Bis dahin hilft wahrscheinlich nur Geduld und eine wasserdichte Betteinlage auf dem Laken.
    Von Trinkverboten und nächtlichem Aufwecken halte ich gar nichts. Das macht doch nur Stress und ich kenne im Bekanntenkreis auch niemand, bei dem das geholfen hat. Nächtliches Aufwecken kann vielleicht zu einem trockenen Bett führen, aber hilft dem Kind nicht dabei, eine sichere Blasenkontrolle zu erwerben.

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