Daddy-Service??

Seit ein paar Wochen beschäftige ich mich mit der Idee eine Art Daddy-Service zu gründen.

Da würde ich mit Kindern von alleinerziehenden Müttern (oder auch anderen Familien) stundenweise etwas unternehmen. Bei Sprachstörungen auf die Sprachentwicklung Einfluss nehmen (bei Bedarf), bei anderen Entwicklungsverzögerungen helfen (alles bei Bedarf, spielerisch, sanft und ohne Druck). Gelernt habe ich genug, in Theorie und Praxis bin ich absolut so weit.

Was meint Ihr dazu ?

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7 Kommentare zu “Daddy-Service??

  1. Das finde ich eine schöne Idee. Einfach für andere da sein. 🙂
    Schade, dass ihr so weit weg wohnt. Mein Sohn bräuchte schon manchmal einen ‚Papa‘. Er genießt es auch immer sehr, wenn der Papa von Lisas Freundin mit ihm spielt. 🙂

  2. Bist du ausgebildeter Logopäde oder Psychologe oder… ? Weil du anbietest, bei Verzögerungen zu helfen.

    Zu der Idee des Leihpapas kann ich nichts sagen, wir hätten eher Leihgroßeltern gebraucht, aber alles „Leihpersonal“ ersetzt eben die echte Familie nicht wirklich. Junior war (und ist noch manchmal) bei einer herzensguten (ausgebildeten) Tagesmutter, mit Familienanschluss. Aber das hat eben keine echte Oma ersetzt.

  3. Hi Isla,
    danke vielmals für die netten Worte. Das macht Mut – das ursprüngliche Erlebnis war ja eine Mutter aus der Nachbarschaft, die gerade eine Scheidung hinter sich hat und deren Ex-Mann sich gar nicht um das Kind gekümmert hat. Der Neue (in spe) war aber auch irgendwie nichts für den Kleinen.
    Sie war ganz geknickt, dass sie für ihren Sohn keinen männlichen Ansprechpartner hatte.

    @Sylvia
    Das ist wirklich ein Problem, da ich noch keinerlei Diplom oder Hütchen in dieser Richtung besitze – ich habe halt die Prüfungsliteratur Pädagogik durch und hoffe auch bald mit meiner Doktorarbeit gut voranzukommen… (Rest siehe Leseliste).
    Aber Wissen zählt ja nichts ohne Zettel.

    Die Hilfe würde ich auch nur so lange anbieten, wie ich mich auskenne und sie in den Rahmen des väterlichen Spiels passt – ansonsten würde ich offen sagen, dass ich nicht weiterhelfen kann.

    Aber hauptsächlich will ich mich darauf konzentrieren den Kindern Selbstvertrauen und innere Stärke zu vermitteln und sie im Spiel zu fördern.

    Aber wie formulier ich das nur?

  4. Das hoert sich super an – sowas gibt es hier in London und heisst My Big Buddy. Das ist besonders fuer Jungen, deren Vaeter kaum praesent sind und soll wohl sehr erfolgreich sein!

  5. Ich finde es toll.
    Natürlich ersetzt das nicht den echten Vater.
    Aber dann wiederum…ich hatte als Kind ein Leihehepaar – sozusagen. Jedes Wochenende war ich dort, die beiden hatten keine Kinder und ich habe von deren Liebe und Zuneigung sehr viel profitiert!
    Ich hatte bis ins Erwachsenenalter hinein eine Freundschaft zu den beiden, und fühle mich heute noch dankbar, für die Zeit, die sie mir geschenkt haben.
    Genauso denke ich, dass meine Au-pair Kinder von meiner Präsenz profitiert haben, und hoffe, dass sie sich auch später noch daran erinnern werden. 🙂

  6. @Isla
    Ein Leihehepaar – das ist ja super. Das hatte meine große Schwester auch. Es war eine schwere Zeit damals für meine Mutter. Meine Schwester schwärmt heute noch davon.

    @frau musgrave
    Danke vielmals für den tollen Tipp – habe das gleich alles gelesen und es ist genau das, was ich mir vorstelle. Da kann ich vieles davon verwenden und bald loslegen. Ich freu mich schon auf die Kiddies.

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