Zu gut, um es vorzuenthalten

Bei Lehrer Rau habe ich heute eine schöne Gedichtesammlung von Jugendlichen gefunden. Wir haben auch so einen renitenten Poeten und Künstler in der Familie (mütterlicherseits – auf meiner Seite der Familie sind schon alles ritalinisierte, gemobbte, komageschlagene Verweigerer (habe ich aber erst erfahren, nachdem ich dem Dogma Widerspruch leistete)). Der hat jetzt schon seinen 2.ten verschärften Verweis (eigentlich wäre es der 3.te, aber einer wurde wieder zurückgezogen).

Schade, dass diesen Jugendlichen wahrscheinlich nie jemand erzählen wird, dass es auch ein Leben in Freiheit für sie geben könnte.

(Ich weiß, ich weiß ich wollte nichts mehr über Sch… schreiben, aber eigentlich habe ich das ja auch nicht 🙂 )

Die Strophen haben Ähnlichkeit mit der Abiturrede, die ich bei verlassen des Gefangenenlagers hielt (allerdings nur die inoffizielle) – unter Applaus der Lehrer – die haben nichts kapiert .

Und dann… wenn ich am Abend in meinem Dashboard schaue, unter was dieser Blog heute wieder gefunden wurde, dann steht da jedesmal und jeden Tag: „Warum darf ich im Unterricht nicht reden?“

Advertisements

Ein Kommentar zu “Zu gut, um es vorzuenthalten

  1. Sehr schöne Gedichtesammlung. Sehr interessant finde ich auch Herrn Raus Kommentar: „habe mich nicht getraut, nachzufragen“ auf die Frage, ob das echte Anschuldigungen sind.

    Schade, dass diesen Jugendlichen wahrscheinlich nie jemand erzählen wird, dass es auch ein Leben in Freiheit für sie geben könnte.

    Sie werden es sicher herausfinden, wenn sie dafür reif sind. Sie kennen schließlich das Internet.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s