U-R-Versity eine Unschooler Ressource für Deutschland

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5 Kommentare zu “U-R-Versity eine Unschooler Ressource für Deutschland

  1. Ich muss leider sagen, dass ich mich mit der Organisation dieses Blogs sehr sehr schwer tue, es ist unübersichtlich und ich finde fast gar nichts, die Schriften gehen teilweise in einander über und bei einigen finde ich nur die Überschrift, aber keinen Text. Schade, fände Eure Meinung sehr interessant, wenn auch sehr kontrovers.

    Eine Frage allerdings: wenn zwei Eurer Kinder noch gar nicht schulpflichtig sind, wie könnt Ihr dann jetzt schon einschätzen, dass eine Regelschule nichts für sie ist? Es kommt doch immer auch auf das Kind an — ich kenne einige, die in einem Regelschulsystem hervorragend zurecht kommen. Andere, die in einem alternativen Modell besser aufgehoben wären. Aber ich kenne auch zwei „Regel“schulen, die innerhalb ihrer Möglichkeiten viel Spielraum schaffen, um auch Kindern, die eben keine „Regelschulkinder“ sind, den nötigen Raum zu geben… Woher könnt Ihr jetzt schon wissen, dass Eure Kinder nicht ins Schulsystem passen? Das hört sich auf den ersten Blick eher nach Dogmatismus an als nach Bedürfnisen des Kindes.

    So long,
    Corinna

  2. Die Organisation wirst Du schon überwinden, wenn es Dich wirklich interessiert 😉

    Zum anderen Punkt: Es gibt auch bestimmt Gefängnisse und Vollzugsarten, die meinen Kindern gefallen würden, dennoch würde ich ihnen anraten nicht dort zu leben. Das Problem unserer Staats-Schulen ist, dass sie sich die Kinder in einem Alter schnappt, in dem der Staat ihnen jede Selbstbestimmung aberkennt. Wenn ein 6 jähriger sagt: „Ich hasse die Schule“ dann sagt ihm ein ganzer Staat: „Du weißt ja nicht was Du sprichst – Du musst da hin – später wirst Du uns auf Knien danken“
    Dogmatismus-Vorwürfe ziehen bei mir nicht, dafür habe ich mich zu lange mit der Schule auseinandergesetzt (und leider zu tief). Du kannst das gerne in meiner Leseliste nachprüfen, die weit mehr als die komplette pädagogische Prüfungsliteratur und viel aus der Soziologie beinhaltet.
    Ich finde die Schule als soziologisch nicht verantwortbar – aber jeder kann seine Kinder gerne dorthin schicken und den bitteren Saft der Erfahrung trinken. (Schlimm finde ich es aber, wenn Schüler immer wieder hinmotiviert werden, auch wenn sie offensichtlich leiden – dann hört die Toleranz auf und mein Unrechtsbewußtsein setzt ein).

  3. „…wie könnt Ihr dann jetzt schon einschätzen, dass eine Regelschule nichts für sie ist? Es kommt doch immer auch auf das Kind an…“

    Stell dir vor, Fußballspielen wäre ab dem Alter von 12 Jahren Pflicht per Gesetz von anno dazumal (das war also schon immer so), und dieser Blog richtete sich gegen die verpflichtende Teilnahme am Fußballtraining: wie könnt ihr denn jetzt schon einschätzen, das Fußballspielen nichts für sie ist?

    Zumindest mir stößt nicht auf, dass es Schulen gibt, sondern dass ich Mensch verpflichtet bin, dorthinzugehen.

    Es gäbe doch aber noch Alternativschulen, wird argumentiert. Abgesehen von der Schwierigkeit, eine passende alternative Schule zu finden (Konzeptfrage, bezahlbar?, Wohnortfrage) und daran einen Platz zu bekommen, kann auch der Besuch einer alternativen Schule belasten, wenn er nämlich Pflicht ist. Es gibt viele andere Dinge außer sich jeden Tag zu dem selben Ort zu den selben Leuten zu begeben. Es mag Gründe gebn, warum ich nicht jeden Tag ganz so gestalten kann, wie ich es am liebsten hätte (Absprachen mit meiner Familie, Termine etc.), aber eine Schulpflicht finde ich keinen akzeptablen Grund. Jemandem eine Pflicht unter Androhung von Strafe bei Pflichtverstoß auferlegen, ist ein riesen Eingriff in die Freiheit des anderen. So sehe ich das.

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