Nachbarskinder

Ich gehe oft mit unseren Nachbarn spazieren oder wir besuchen sie einfach so (sollten die Kinder mal „frei“ haben).

Eine unserer Nachbarn hat einen Sohn im Alter von Nami und der spricht noch fast kein Wort – legt jede Strecke im Kinderwagen zurück und wird dauernd krank.

Wir sind am Bach entlang gegangen. Ich habe dann angefangen Stöckchen ins Wasser zu werfen und habe ihm auch welche gegeben. Er wollte die auch in den Bach werfen – hat aber schnell gemerkt, dass er dazu hinaus aus dem Kinderwagen muss. Also wollte er unbedingt heraus. Und dann warfen wir Stöckchen.

Danach gingen wir auf einen Spielplatz und ich spielte mit ihm, was er gerne wollte – Rutsche hochklettern, Ball spielen usw.

Es war wirklich schön und der Junge hat sich so gefreut und seine komplette Sprachverweigerung wurde immer mehr zu Lauten der Freude und auch intentionale Laute (also Aufforderungen für mich ihm zu helfen).

Irgendwann mussten wir dann wieder gehen – seine Mutter bekam einen Anruf und wurde ganz ungeduldig. Als er gar nicht mehr gehen wollte, holte sie ihn…

Solche Spaziergänge sind wirklich schön, ich wünschte nur, dass Eltern aufhören würden ihre Kinder in meiner Gegenwart viel zu hart anzufassen.

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2 Kommentare zu “Nachbarskinder

  1. Pingback: FRIENDS - Sevenjobs

  2. Hi 1000sunny, hatte irgendwo gelesen, dass Ihr T-Shirt Motive sucht zum Thema Freie Bildung; war erst im einem Blog, indem zuletzt März 2008 geposted wurde und hatte es zu spät bemerkt.

    Wie gesagt, ich habe einiges entworfen, dass zum Teil für das Jubiläum Schulzwang genutzt wurde.

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