Dogma gegen Religion 0:1

Der Fall der Familie Gorber ist traurig. Trauriger geht es schon fast nicht mehr. Das Jugendamt kam, nahm ihnen die Kinder weg. Wies die Kinder zwangsweise ein. Und behielt die Kinder über Monate in geschlossenen Anstalten. 7 Monate. Mit Polizeiaufgebot wurden diese Kinder entführt.

Und jetzt besuchen die Kinder die Schule. Jugendamtsmitarbeiter empfahlen die Kinder für die Sonderschule. Keine Hoffnung für Kinder, die so lange in einer Zwangsisolation gelebt hatten. So lange dem schädlichen Weltbild der Eltern ausgesetzt waren. So lange litten und die so lange Kindeswohlgefährdung ertragen mussten. Wir sind zwar nicht besonders religiös, aber so schlimm finde ich jetzt Gott auch nicht, dass ich ihm gleich eine Kindeswohlgefährdung andichten würde.

Was ist nun aber in der Schule aus diesen Kindern geworden? Diese Kinder, um die sich alle Sorgen machten – waren sie ja bei ihren Eltern – dem denkbar schlechtesten Platz für deutsche Kinder. Tja, zur Enttäuschung aller besorgten Bürger sind diese Kinder die Klassenbesten geworden. Die Lehrer wunderten sich auf einer Lehrerkonferenz: „Wie kann das sein – Kinder, die nicht ein Leben lang zum Lernen gezwungen wurden, lernen“

Nun liebe Lehrer, liebes Schulamt, liebes Jugendamt, liebe Politiker, liebe besorgte Bürger und nicht zuletzt liebe Polizei, vielleicht vielleicht ist die Schule einfach ein Haufen Dreck, zu dem man lieber niemanden zwingen sollte… und vielleicht vielleicht sind die eigenen Eltern einfach immer noch das Beste, was einem Kind widerfahren kann. Nicht umsonst bekommt jedes Kind auf dieser Welt zumindest eine Mutter an die Seite gestellt. Und vielleicht vielleicht sind der „religiöse Wahn“ der Eltern nicht einen Bruchteil so schlimm, wie die Dogmen der Schule.

Ein Wort an die Polizei: in einer Gewaltenteilung sollte man sich selber eigentlich erst einer eigenen Gewissensprüfung unterziehen, ob man wirklich Handlanger eines Verbrechens werden will. Auch wenn ein Verbrechen Gesetz ist, ist es immer noch ein Verbrechen.

Hoffentlich dürfen diese Kinder bald wieder die Schule verlassen, denn es wäre Schade, wenn auch noch das wenige Potential in schwülen Klassenzimmern verdampft, das Deutschland trotz seines Bildungssystems hervorbringt.

Für alle, die sich weigern, solche Verbrechen im Namen des Volkes, und somit in ihrem Namen abzusegnen, gibt es hier eine Protestnote, die man noch schnell zeichnen kann, bevor sie an die (schon heute) an die UN übergeben wird.

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