Sozialisation und Enkulturisation

Neben dem Abfallprodukt Bildung gibt es an Schulen haupstächlich Sozialisation geliefert – dort bekommen Kinder die Werte und Normen unserer Gesellschaft aufgepresst.

Vermittelt von ihren sozialen Bezugspersonen Nr.1 – den Beliebtesten der Klasse oder des Jahrgangs und ihren Verhaltensweisen unter Druck und Gruppenzwang.

Wohin diese fragwürdige Enkulturisation führt lesen wir immer wieder in den Tageszeitungen, aber heute entdeckte Ami diese neue Perversion– das dennoch ein logischer Schritt in einer Gesellschaft ist, in der Kinder höchstens noch ein Ausstattungsmerkmal sind – und die Eltern per Gesetz schon lange aus der Bildung und Erziehung ihrer Kinder ausgeklammert wurden.

Bin gespannt, welche Metastasen Schule unserer Gesellschaft noch bringen wird.

(Als ich es anschaute, dachte ich die ganze Zeit, die meinen das nicht ernst, das ist aus „Switch“)

Edit: In 4 Werktagen kann man es auch als Parfum für den Mutterkuchen bekommen.

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4 Kommentare zu “Sozialisation und Enkulturisation

  1. Ehrlich gesagt hab ich nur grob überflogen, worum es hier geht, allerdings muss ich zu diesem Artikel einfach mal einen Kommentar los werden, aber eins noch vorweg: dass diese Parfüm-Geschichte reichlich affig ist, darüber brauchen wir nicht zu diskutieren, das seh ich auch so.

    „…das dennoch ein logischer Schritt in einer Gesellschaft ist, in der Kinder höchstens noch ein Ausstattungsmerkmal sind – und die Eltern per Gesetz schon lange aus der Bildung und Erziehung ihrer Kinder ausgeklammert wurden.“

    Meiner Meinung nach ein bisschen übertrieben. Was ist mit den Eltern, die sich gar nicht mit ihren Kindern beschäftigen, weil sie einfach keine Lust haben? Was ist mit denen, die ihren Kindern lieber Computerspiele für 50 Euro kaufen, damit sie ruhig sind, anstatt eines Buches für 10 Euro, das sie vielleicht MIT ihrem Kind lesen müssen und dann jammern, dass kein Geld da ist? Ich habe zwar keine Kinder, allerdings liegt meine Schulzeit noch nicht allzulange zurück. Nebenher muss man einfach nur ein wenig mit offenen Augen durchs Leben gehen, um zu erkennen, dass weniger die Schule (obwohl dort gerade inhaltstechnisch in einigen Fächern eine Überarbeitung nötig ist) als vielmehr die Eltern entscheidend sind, wie sich ein Kind entwickelt. Das Problem, dass Sie sich zu wenig kümmern, kann man Ihnen ja zum Glück nicht vorwerfen, allerdings glaube ich trotzdem, dass eine Schulzeit auch verdammt cool sein kann. Natürlich nicht immer, aber dafür sind Sie ja dann da…
    In diesem Sinne

  2. @thearcadier
    Hallo, vielen Dank für Deinen Kommentar. Wir beschäftigen uns auf diesem Blog auch mit diesen Eltern. In Deiner Argumentation spricht für mich eigentlich alles dafür, die Verantwortung für die Kinder wieder den Eltern zu geben. Der Staat hat sich das übereignet… und gerade dadurch sind die desinteressierten Eltern entstanden (wobei das wirklich nur eine kleine Minderheit ist – alle anderen konzentrieren sich voll auf die Randgebiete, die ihnen die Schule noch gelassen hat).
    Vielleicht ist das ein interessanter Einstiegsartikel:
    https://freiebildung.wordpress.com/2009/01/12/das-ausmas-der-indoktrination/

    @ami
    Das war echt ein Knaller, was Du da gefunden hast.

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