Schlaflosigkeit überwunden

So es ist geschafft (hoffe ich). Ohne Schlaftabletten, ohne Streß und ohne Druck.

Vorgestern habe ich 6 1/2 Stunden geschlafen. Gestern schon 7 1/2 und heute sogar 8 1/2 !!

Mein Tagesrhythmus hat sich ein bisschen verändert. Statt um 4 Uhr ins Bett zu gehen, gehe ich jetzt schon immer um 23 Uhr ins Bett (meistens zusammen mit den Kindern) und schlafe dann sofort ein. Obwohl ich mir ein Buch mitnehme. Das gab es eigentlich noch nie.

Hier die Punkte, die mir am meisten halfen.

Akzeptieren

Ich habe akzeptiert:

–  dass mein Körper nicht reif ist, sich mit den Gedanken im Schlaf zu beschäftigen.

– dass mein Geist noch lange nicht durch ist sich mit all den Veränderungen, die das letzte Jahr brachte, abzufinden.

– dass ich einen anderen Tagesrhythmus als meine Familie habe, und sie deswegen zu ungewohnten Zeiten sehe

Umstellen:

Ich habe meine Lebensweise umgestellt:

– Ich habe nur die Stunde zwischen 3 und 4 Uhr Nachts als feste Einschlafstunde festgelegt. Da blieb das Licht aus. Und ich im Bett. Ich ließ meinem Körper Zeit um einzuschlafen. Wenn er das wollte.

– Ich habe meine Kinder in den Tag begleitet. Und ließ die Mama ausschlafen.

– Erst, wenn alle wach waren, ich mit den Kindern eine schöne Zeit verbracht hatte, dann ging ich ins Bett.

Erlauben:

– Ich durfte jederzeit aufstehen, lesen, arbeiten – tun was ich wollte – auch Nachts

– Ich durfte soviel ich wollte nachdenken und meine Gedanken umwälzen. Denn dieses Bedürfnis verursachte ja die Schlaflosigkeit. Dieses durfte ich auch (und insbesondere) in meiner Einschlafstunde zwischen 3 und 4 Uhr.

Das allerwichtigste jedoch ist es, dass es auch die Umgebung, insbesondere die eigene Familie erlaubt. Dass Chopper mir Dinge ans Bett bringt, von denen er glaubt, dass ich sie möchte (er war manchmal wie eine kleine Krankenschwester 🙂 ).

Also ich danke der ganzen Crew der 1000Sunny – also meiner Familie – für die riesige Unterstützung.

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2 Kommentare zu “Schlaflosigkeit überwunden

  1. oh, das klingt ja schön.
    Ich glaube auch, dass unser Körper immer weiss, was gut für ihn ist, wenn man loslässt und vertraut.

  2. zulassen und akzeptieren. hmmm. bei mir ist es so, wenn ich in einer krise bin hilft oft nur durchhalten, weil die finsterste nacht und die dunkelsten stunden immer schon eine vorankündigung für das licht sind, für den sonnenaufgang.

    was ich noch nicht probiert habe bei „seelischen krankheitszuständen“ ist alkohol oder sonstige rauschzustände herbeizuführen, die einem vielleicht auch gewisse dinge anders sehen lassen oder helfen. aber ich kenne mich da leider zu wenig aus, und hier wird ja alles verdammt was damit zu tun hat. naja.

    gut das es dir wieder gut geht 1000sunny, freut mich sehr. eine renaissance hat ja manchmal auch was erfrischendes.

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