Bewerbungsgespräch im 9. Monat

Mummy 1000Sunny

Ich habe erwartet, dass die zwei Herren auf meinen Bauch (ich wurde heute gefragt, ob denn auch wirklich nur eins drin ist) schauen, ungläubig gucken, und dann entweder lachen und uns wegschicken oder richtig sauer werden und uns wegschicken.

Haben sie aber nicht!

(Spricht das jetzt für die Firma oder gegen sie…? 😉 )

Es war ein ganz normales Bewerbungsgespräch, kurz wurde nach dem technischen hin-und her abgecheckt ob wir unsere Kinder denn dann gleich in die Krippe geben – aber in einem Tonfall, der hieß: Das tut ihr doch nicht wirklich, oder? Ihr seid doch nicht so grausam? Voller Ablehnung für Krippen für Babies, eben (wenn es denn nicht richtig nötig ist, natürlich. Das hat er nicht gesagt, aber ich sage das.)

Die Möglichkeit auf Homeoffice müsste bei diesem Projekt und Kunden noch überprüft werden, besonders in der Anfangsphase wäre das ein kritischer Punkt, aber sonst waren wir uns denke ich alle sehr sympatisch. Technisch müssten wir uns ein paar neue Dinge aneignen, aber das ist ja meistens so. Zumindest bei meiner kleinen Junior-Entwickler-Erfahrung… ;). Das schien die beiden aber gar nicht zu stören. Um so weniger, als Papa 1000Sunny und Solutions Architect darauf kamen, dass sie bei Problemen beide lieber im Source code nach der Lösung suchen als in irgendwelchen Büchern (Papa 1000Sunny’s Lieblingssatz mir gegenüber, wenn ich ein Programmier-Problem habe: „Use the source, Luke“). Diese paar Minuten des Gesprächs wogen in ihrer Wichtigkeit für beide Seiten genausoviel auf wie der Rest des Gesprächs, vermute ich. Es gibt nämlich solche Programmierer, die den Source nutzen, und solche, die es nicht tun…

Mal sehen, inwieweit sie uns entgegen kommen können mit Homeoffice und flexiblen Arbeitszeiten und wie weit wir ihnen entgegen kommen können. Und was sie zu unseren Stundensätzen sagen. Und was sie den Geschäftsführern über uns erzählen.

Nächste Woche werden wir mehr wissen.

Dann kündige ich nach und nach.  Das heißt, ich drossele einfach meine Stundenzahl. Das ist auch ganz einfach. Wenn ich den Aufgaben nämlich nicht hinterherrenne, bekomme ich auch keine. Soviel zur Projektabwicklung und -führung in der aktuellen Firma.

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