1000Sunny unter Beschuss (Teil 2)

Nachdem jetzt die Tussi vom Finanzamt endlich kapiert hat, das ich eine ehrenwerte Stütze der Gesellschaft bin und die Aktien auf allerniedrigstem Niveau aufhellen – zudem eine Lösung gefunden wurde, wie wir dennoch wieder liquide werden und auch die Wohnung erfolgreich renoviert und wiedervermietet ist, müsste man meinen, jetzt ist das Gröbste geschafft. Sogar ein Auto ist wahrscheinlich drinnen.

Dann kommt die Meldung, dass die Firma, von der unser Geld kommt, vielleicht nicht mehr lange lebt. Ächz.

(Nun ja, wir haben uns mittlerweile so stark in alle Richtungen qualifiziert, dass wir wahrscheinlich schnell was Neues finden. Allerdings brauchen wir Home-Office wegen der Kinderchen.)

Im schlimmsten Fall kann ich ja immer noch Lehrer werden – da werden mir die Kunden mit der Polizei zugeführt (zumindest, die die glauben, sie bräuchten meine Dienstleistung nicht) 🙂

Ich kann mir schon vorstellen, wie ich in die Klasse komme und sage:

Lehrer1000Sunny: „So heute schlagen wir unsere Bücher auf Seite 1 auf“

Klasse: „Was ist ein Buch?? Was ist eine Seite ??? Eine 1 ist doch eine Note, oder???“

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4 Kommentare zu “1000Sunny unter Beschuss (Teil 2)

  1. „Im schlimmsten Fall kann ich ja immer noch Lehrer werden – da werden mir die Kunden mit der Polizei zugeführt (zumindest, die die glauben, sie bräuchten meine Dienstleistung nicht)“
    Da ist was dran! Unter diesem Aspekt hab ich den Lehrerberuf noch nie betrachtet …
    Danke für dieses witzige Bonmot!

  2. Und ich muss auch niemanden mehr von meiner Qualifikation überzeugen, das übernimmt ab dann der Staat. Was das Thema meiner Diplomarbeit war? Deadlines? Das hat dann alles keinen mehr zu interessieren!
    Zumindest habe ich noch nie von Eltern gehört, die das Diplomzeugnis und den Lebenslauf von den Lehrern ihrer Kinder verlangten. Und schon gar keine Eltern, die Lehrer ablehnten, welche schon zu viele Kinder (Projekte) gegen die Wand gefahren hatten.

  3. Prima Idee, das mit der Frage nach dem Zeugnis. Ich stelle mit gerade Mütter und Väter vor, die beim nächsten Elternabend die Lehrer mit sanfter Stimme fragen: „Welche Noten hatten Sie denn im Staatsexamen?“ Na, da wäre was los!

  4. „Wie viele ihrer ehemaligen Schüler haben ein Jahreseinkommen über 100.000 € ? – im Verhältnis zur Gesamtheit der Schüler, die sie hatten“ wäre auch eine interessante Frage.
    (oder andere Fragen, die herausragende Leistung in dem jeweiligen Berufsfeld zeigen)

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