Nihon go dozo (4) – Japanisch lernen – Die Worte „klingen lassen“

Eine interessante Beobachtung habe ich in den letzten Tagen beim Japanisch lernen gemacht. (Man muss dazu sagen, dass ich sehr geringe Kenntnisse in Japanisch habe und es eine Untersuchung aus der Sicht eines Lernenden ist).

りします

Ich hatte diesen Satzteil, von dem ich nur das Kanji (uta – ) singen erkannt habe. Der Rest ist in Hiragana (ein Alphabet dem unseren ähnlich) und gibt keine Hinweise auf seine Bedeutung.

Da steht also: utattariodottarishimasu – Im Japanischen gibt es keine Leerzeichen und damit stellt sich immer die Frage, wie man das aufteilt.

Ich hatte diesen Satzteil gestern schon untersucht, aber keine Idee – heute dann wurde es mir immer klarer, dass die Aufteilung utattari – odottari – shimasu ist. Das kristallisierte sich irgendwie in meinem Gehirn unbewusst heraus – ohne dass ich aktiv darüber nachdachte. Vielleicht ist Sprache aber schon so alt, dass man im Gehirn die Möglichkeit hat, alle Sprachen zu erlernen, wie die Muttersprache und eine eingebaute Fähigkeit, die Struktur von Sprachen zu durchdringen. Wenn man sich damit beschäftigt – also ohne Büffeln – Grammatik und Vokabellisten – sondern nur mit „klingen lassen“.

„utattari odottari shimasu“ heißt übrigens „singend und tanzend (machen)“ – wer schon gut Japanisch kann, der kann mich gerne verbessern 🙂

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