Nihon go dozo (3)

(Japanisch bitte)

Endlich habe ich meinen Sprachtrainer so weit entwickelt, dass ich damit gut lernen kann. Er hat zwar immer noch eine Menge abstürze und man sollte ihn alle 10 Minuten neu starten, aber das ist bei dem Ausmaß an Technik und Features, die er hat nicht verwunderlich – zumal ich lieber ein neues Feature programmiert habe, anstatt ihn zu stabilisieren.

Wie dem auch sei, gerade habe ich ihn ein zweites Mal hochgestartet und bemerke, wie ich immer mehr Textstellen einfach so lesen kann (obwohl es diese japanischen Hieroglyphen -Kanji- sind). Es macht richtig Freude damit zu lernen (mir zumindest) und es geht tief ins Gedächtnis – aber es ist extrem anstrengend.

Ich kann jetzt auch schon die meisten Buchstaben aus dem Hiragana-Alphabet (die lernt man so nebenbei).

Ein paar Dinge habe ich beim Lernen gemerkt, die ich unbedingt notieren will:

Vor ein paar Monaten kam ich sehr schlecht voran. Da habe ich mir Choppers Vorleseprotokoll angeschaut (ich habe seit seiner Geburt, bis ungefähr 3 1/2 Jahren mitgeschrieben, was wir ihm vorlasen) – dort entdeckte ich, dass man am Anfang Kindern sehr viel vorsingt und ganz kurze Reime erzählt. Märchen, mit denen ich zu lernen angefangen hatte kommen viel später. Also schaltete ich von Märchen auf Lieder und Reime um.

Überraschenderweise hatte ich damit massive Probleme. Die Lieder und kurzen Texte waren für mich komplett unverständlich – selbst, wenn ich das richtige Wort hatte, konnte ich teilweise nicht glauben, dass dieses Wort da steht. Die Erklärung war: Die japanische Kultur ist so unterschiedlich von der deutschen Kultur, dass ich keine Chance habe Kinderlieder (die scheinen die Kultur zu kondensieren) zu verstehen.

Also schaltete ich wieder auf mir bekannte Märchen um.

Ein Beispiel aus einem Text, der mir nicht verständlich war: „Wenn ich Graffiti in den Himmel malen könnte, dann würde ich eine Bulldogge malen, deren Bellen alle Hunde der Welt erschrecken würde“

Selbst Märchen unterscheiden sich stark in der Übersetzung (der Fokus wird auf andere Dinge/Werte gelegt) jedoch ist der Gap nicht mehr so heftig.

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