Die erste Geburtstagseinladung – „Sozialkompetenzen“ ohne Schule

Vor ein paar Tagen hat Chopper seine erste Geburtstagseinladung von einem Kind erhalten! Und das obwohl er nicht im Kindergarten ist. Ich weiß, die ersten Politiker fallen gerade in Ohnmacht. Aber es scheinen sich doch noch Kinder außerhalb des Schulgeländes (oder anderer Bildungsinstitutionen) zu treffen und tatsächlich miteinander zu reden (Panik auf den Parlamentsbänken).

Schlimmer noch: Die Kinder wollen sich trotz aller Indoktrination Förderung nicht als Politiker oder Beamte verkleiden, sondern als Piraten!

Wie man das in Zukunft effektiv verhindern kann ist gerade in der Umsetzung:

-Frühförderung (Geschafft – schon ab dem 1. Lebensjahr)

-Schule als Lebensort (Geschafft)

-Ganztagesschulen flächendeckend (In Arbeit)

-Kindergartenpflicht (In Arbeit)

-Schulessen statt Kindergeld (In Arbeit)

-genereller Sorgerechtsentzug (Stufe 1 in Arbeit: generelles Misstrauen gegen Eltern)

Jetzt aber mal eine ernst gemeinte Frage an alle Kultusministiere: Es gibt Programme, in denen man innerhalb von 2 Wochen bis 6 Monaten alle Sozialkompetenzen effektiv und nachweislich lernen kann. Diese Empathie-Trainings sind seit Jahren erfolgreich im Einsatz.

Zusätzlich gibt es noch Lesetrainings und Textverständnistrainings – dauern alle so um ein Monat herum – enorm effektiv.

Und es gibt Reattributionstrainings, dort lernt man Fehlschläge auf die Umstände zu schieben und zu analysieren und sich Erfolge selber zuzuschreiben. Steigert die Leistungsfähigkeit enorm. Dauern 6 Monate.
Wir können also alles, was ein Mensch für ein glückliches Leben lernen muss (auch mit anderen) in ungefähr 8 Monaten lernen – und zwar auf einem viel höheren Niveau als das in der aktuellen Bildungskantine Schule jemals der Fall sein können wird.

Warum machen wir uns es also so schwer? Und wenn soziale Kompetenzen (also der Umgang mit Menschen) so wichtig ist: Warum gibt es dann kein Hauptfach Psychologie in der Schule ?

Aus psychologischer und pädagogischer Sicht fällt mir darauf nur eine Antwort ein:

Die Säge im Baumarkt muss auch besetzt werden. Und um das Erwartungsniveau von Eltern und Kindern so weit zu senken braucht man eben 9 Jahre und einen Keil zwischen den Generationen.

Eine spöttische Bemerkung über den Erfolg des Schulunterrichtes sei mir erlaubt und nicht allzu übel genommen: Wenn der Umgang mit anderen Menschen wirklich ein Schulfach wäre, würden wir alle innerhalb von 2 Generationen zu Eremiten werden – so wie uns die Schule gelehrt hat Mathematik und Sprachen zu lieben.

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