Buchbesprechung – Die Mummins – Geschichten aus dem Mummintal

(Papa)

Die Mummins, das sind kleine Wesen, die von der Dichterin Tove Jansson erfunden wurden. Die Mummins sind aber nicht nur Wesen, sonder sie sind eine eigene Welt. Zauberhaft. In dieser Welt gibt es auch Hatifnatten, den Schupferich, Snorks und Hemuls.

Sie schreibt über Fantasie, die die Erwachsenen nicht verstehen, und man muss ganz alleine damit fertigwerden, wenn sich der Weg vor einem auf einmal in ein dunkles Moor voller Monster verwandelt.

Aber auch die Bedrohung, die immer gefürchtet wird und die Fillifjonka zu einem ängstlichen Wesen macht, das sich immer tiefer in ihr bedrohliches Haus vergräbt – bis eines Tages, die Bedrohung kommt, und das Haus zerreißt. Im selben Moment nimmt sie Gestalt an und befreit die Angst und den Menschen der Gefangen war.

Auch der Sinn des Lebens kommt nicht zu kurz, denn dem Mumminvater wird es langweilig beim Kaffetrinken auf der Veranda und dann haut er ab. Er schließt sich den freien Hatifnatten an und erfährt, dass Freiheit seinen Preis hat und das er der ist, der er ist – und dies eigentlich auch sein mag.

Der Hemul liebt die Stille muss aber auf einem Jahrmarkt arbeiten. Fahrkarten lochen, das alleine macht ihn schon depressiv. Auch hier sorgt ein Gewitter wieder für die Vernichtung des Jahrmarkts. Am Ende merkt der Hemul aber, dass er Kinder mag und auch das Spielen dürfen sie – leise aber – nur jauchzen dürfen sie manchmal – er will ja sichergehen ob sie auch Spaß haben.

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10 Kommentare zu “Buchbesprechung – Die Mummins – Geschichten aus dem Mummintal

  1. Auf die Mummins bin ich auf der Suche nach Büchern für meinen Sohn früher auch einmal gestoßen. Selber habe ich sie (noch) nicht gelesen.

    Ein Buch aus meiner eigenen Kinderzeit (verfilmt mit den Marionetten der Augsburger Puppenkiste und mir daher auch so bekannt, da ich eine gebürtige Augsburgerin bin und wir alle Sendungen der A. P. verschlangen) ist „Kleiner König Kalle Wirsch“ – auch über ein eigenes phantasievolles Reich mit besonderen Lebewesen. Wir haben die Gesamtausgabe als Taschenbuch, und ich habe es Samuel mehr als einmal vorgelesen. Auch ein anderes Kind, dem ich es vor etwa zwei Jahren schenkte, mochte dieses Buch gerne.

  2. Danke. Wieder was dazugelernt. Es ist schon seltsam. Ich habe dieses Wort jetzt schon so oft gelesen und nie fiel es mir auf, dass es nur 1 m hat. Wenn ich es ausspreche, dann sage ich auch immer: Mummins (also mit schnellem mm) anstatt Mumins (also mit langsamem m).
    Ich werde mich komplett umgewöhnen müssen. Vielleicht integriere ich diese Fehlerkorrektur auch in den Artikel.
    Darf man das in Blogs machen?

  3. Solche Irrtümer, 1000Sunny, haben auf jeden Fall auch ihr Gutes … ich bin auf einen Blog gestoßen, den ich ohne Deine „Mummins“ wohl kaum entdeckt hätte 🙂

  4. Vielleicht lasse ich es doch so, wie es ist. Mir gefällt Mummins eigentlich auch sehr gut, und da die Rechtschreibweise ja auch nicht direkt von Frau Jansson kommt ist das dann hoffentlich auch nicht respektlos.
    Wie kommst Du denn auf unseren Homeschool-Blog smoel?

  5. @1000sunny: ganz einfach, der Beitrag ist unter Literatur getaggt, dadurch erscheint er im Feed auf der Startseite der von mir moderierten Xing-Gruppe Bücher, Bücher, Bücher.

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