Nihon go dozo (2)

(Papa)
Seit gestern lerne ich also mit meinem Sprach-Trainer.
Für das Wiederholen von Wörtern habe ich jetzt zwei Algorithmen eingebaut, einer ist wirklich trivial, der andere ist Sebastian Leitners‘ Karteikasten.
Mit dem bin ich recht zufrieden, wobei ich schon wieder 10 Punkte gesehen habe, die ich unbedingt!!!! noch verbessern muss. Zusammen mit dem Rest des Programmes mache ich wirklich hayaku Fortschritte 🙂
Ich kann jetzt schon fast das ganze Hiragana Alphabet und etwas Katakana, und auch schon recht viele Kanjis, so dass ich bei den meisten Chinesischen Plakaten oder Schriften (also auf Geschäften oder so) zumindest schon die Idee erkennen kann.
Diese extremen Fortschritte im Kanji (also den verwirrenden Strichen) verdanke ich aber dem Buch „Nicht überall schreibt man ABC“.
Ich habe mir auch noch „Gemalte Wörter“ und „Die Kanji lernen und behalten“ besorgt – diese finde ich aber nicht so überzeugend.
Hier noch eine Kurz-Besprechung, für alle, die die japanischen Zeichen näher kennen lernen wollen.
Gemalte Wörter ist zu Chinesisch-Lastig und Die Kanji lernen und behalten ist mir zu Mnemotechnisch (also mehr Eselsbrücke).
„Nicht überall schreibt man ABC“ bietet dagegen eine Zerlegung der Kanji in ihre Bestandteile und eine etymologische Ausdeutung. Dann kann man es sich merken und das Wissen hat auch Hand und Fuß und ist voll interessant.

Ein Beispiel: Das Kanji für „alt“ besteht aus: 10 und Mund. Ein Sprichwort heißt „Eine Nachricht, die 10 mal weitererzählt wurde, ist alt“.

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4 Kommentare zu “Nihon go dozo (2)

  1. Oops, falsche Sprache, ich wollte sagen, ich versteh nut „车站“!

    (Das vorige Kommentar war auf Japanisch, sorry)

  2. Hast Du Programmier-Kapazitäten frei ?

    Oder gibt es das schon:
    Ich brauche einen Lernwort-Trainer.

    – Wort wird vorgelesen (Computerstimme vielleicht?)
    – Lernender schreibt Wort
    – geschriebenes Wort wird mit vorgelesenem Wort abgeglichen
    – Einstellmöglichkeit: Übungszeit oder Wortanzahl
    – Auswertung: Fehleranzahl pro Übungswörter, Wörter pro Zeit
    – Speicherung der falsch geschriebenen Wörter
    – erneutes Üben der falsch geschriebenen Wörter

    Freeware wäre toll 😉
    Shareware nehme ich auch, wenn Du es nicht zu teuer machst 🙂

  3. Hi Anitz,
    Nihon (oder Nippon hier in Deutschland) ist schon Japan.
    Also ich lerne japanisch. Kanji sind die chinesischen Zeichen, die die Japaner übernommen haben.

    Liebe rauhtierchen,

    suchst Du einen Tipp-Trainer? Ich glaube, wenn Du in der Bibliothek Deines Vertrauens suchst, findest Du Programme wie „Goldfinger“ und andere Tipp Trainer (oder such mal nach Diktakttrainer). Ich bin mir sicher, die können das.
    Übrigens hat Acrobat Reader eine Vorlese-Funktion. Aber dann musst Du Deinen Text selber korrigieren (da lernt man aber auch viel).
    Ich habe Tippen gelernt, indem ich mir die Tastatur abgemalt habe und dann ein Wochenende lang meine Latein-Vokabeln geübt habe (ohne auf die Tastatur zu schauen, sondern nur noch auf mein abgemaltes).
    Danach konnte ich Tippen.
    Ich habe mit dieser Methode sehr gute Erfahrung gemacht und schon mehreren Kindern und Erwachsenen (auch Senioren) das Zehn-Finger System innerhalb einer bis zwei Stunden beigebracht (sogar ein „Legastheniker“ war dabei).
    In der Schule braucht man dafür mehrere Jahre Schmarrn schreiben (äu äu ößö ößö Lößt Lößt).
    Mit der obigen Methode und frei gewählten Texten, sollte man innerhalb einer Woche auf 2000 Anschläge kommen.

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