Selbständigkeit – eine Woche mit dem Rabenvater

(Papa)
Wahrscheinlich oute ich mich jetzt ein für alle mal als Rabenvater, aber ich will mal erzählen wie es letzte Woche so war, als Mama im Praktikum war (meistens nur bis 17 oder 15 Uhr).

Also die Kinder stehen natürlich immer zu einer unglaublich frühen Zeit auf. Eigentlich immer vor 9 Uhr (für einen Nachtmenschen wie mich ist alles vor 9.30 Uhr unglaublich früh).
Dann stehe ich auch auf und mache ihnen Frühstück. Ich ziehe Nami noch Socken an und ein Bib (Lätzchen). Chopper hat hier schon die Verantwortung für sich selber übernommen (nicht vergessen: wir sind Unschooler :). Er will das selber machen, also darf er.

Ich bleibe auch noch solange, bis Nami auf der Toilette war (sie sagt dann immer „toilet“) – sie ist ja seit 1 1/2 Wochen windelfrei (auch auf ihren Wunsch und inspiriert von Rabeneltern und anitz).

Sind alle diese Grundbedürfnisse gestillt, so – und jetzt bitte alle sorgsamen Eltern nicht weiterlesen – gehe ich wieder ins Bett und lausche was so passiert.
Wenn es die Kinder wünschen, lege ich mich bei ihnen im Wohnzimmer auf die Couch.
Dann geht es erst nach ihrem Frühstück für mich ins Bett.

Ich höre dann noch eine Weile hin, was sie so treiben. Merke ich dass sie harmonisch spielen, gehe ich ins Traumland 🙂
Merke ich dass sie sich ein bisschen streiten, warte ich noch etwas, bis sie eine Lösung gefunden haben (das klappt mittlerweile eigentlich immer innerhalb einer Minute).
Dann warte ich noch etwas und gehe dann ins Traumland.
Manchmal kommen sie aber auch gleich zu mir – und hier dürfen alle sorgsamen Eltern wieder weiterlesen – und wollen noch Kuscheln und eine Geschichte.
Wobei der Fokus bei mir immer auf einer Geschichte liegt.

Diese Woche waren die Lustigen Taschenbücher (Donald Duck, Micky Maus) ganz groß im Rennen.
Da lese ich dann eine Geschichte vor. Danach spielen die Kinder und ich gehe ins…. (wir alle wissen wohin).

Ich wache dann immer mal wieder auf und lese eine Geschichte vor. Um 13 Uhr gehen dann die Kinder ins Traumland (noch während ich vorlese) und ungefähr um 14-15 Uhr sind wir dann alle topfit.

Dann geht es raus, Nachbarn besuchen, Spielplätze verunsichern oder einfach nur vor dem Haus spielen und Ramba-Zamba machen.

Ich hoffe ihr seid nicht zu geschockt, von meinem Geständnis, aber von 9-14 Uhr bin ich ein recht müder Papa.
Dafür bin ich es bis 23 Uhr nicht. Ja, es dauert wirklich so lange, bis alle Gute-Nacht Geschichten erzählt, alle Cuddles gecuddelt, alle Sprünge gesprungen, alle Witze gewitzelt und alle Zähne geputzt – und Nami 10mal auf der „toilet“ war 🙂
Chopper will dann immer, dass ich mich noch zu ihnen ins dunkle Schlafzimmer setze. Und dann unterhalten wir uns über Gott und die Welt, über den Tag und alles. Manchmal machen wir kleine Erzähl-Rollenspiele und manchmal singen wir (wie unter Amazing Grace erwähnt).
Manchmal ist es dann sogar schon nach 23 Uhr.

Nami wacht meistens nochmal um 4 Uhr auf – solange arbeite ich dann meistens – und will noch mal auf die „toilet“.
Dann legt sich auch der Rabenvater glücklich und zufrieden ins Bett.

Gibt es eigentlich vom Gesetz vorgeschriebene MUSS-Schlafzeiten für Kinder. Nicht, dass mich dieser Blog-Eintrag mich schon strafbar macht, weil ich nicht ordentlich MAINSTREAME.

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8 Kommentare zu “Selbständigkeit – eine Woche mit dem Rabenvater

  1. SCHOCK *richte mich vom Boden wieder auf*

    (Und ich dachte, mit 2 Jahren lernen die Kiddies sowieso, wie man „trocken“ wird… 😉 )

    Anitz

  2. (Papa)

    Hi Anitz,

    es ist schon erschreckend, was manche Eltern ihre Kinder so antun 🙂
    Die Frage nach der Menge Selbständigkeit würde ich aber gerne mal diskutieren.
    Verlange ich zuviel Selbständigkeit, wie viel Selbständigkeit ist mit welchem Alter angebracht.
    In der Pädagogik Literatur lässt sich nichts darüber finden, alle gehen davon aus, dass Kinder ja die ganze Zeit Aufsichtspersonal brauchen.
    Höchstens bei Bandura gibt es eine Randnotiz, dass der Tester alle 5 Minuten beim Probanden (dem Kind) reinschaut. Die Begründung ist: Kinder, die länger als 5 Minuten sich selbst überlassen werden, fangen an sich zu langweilen.

    Also wie viel Selbständigkeit, nach welchen Kriterien?

  3. Wieso sollten sich Kinder langweilen, weil man sie 5 Minuten unbeaufsichtigt lässt? *lol* Das ist mir ja neu.
    Oftmals spielen meine Kinder wesentlich harmonischer, wenn ich NICHT in der Nähe bin.
    Ich denke, es kommt einfach aufs Kind an. Man kann die Kinder grundsätzlich machen lassen, und wenn sie Nähe brauchen, dann suchen sie diese auch bewusst.
    Ab und an lege ich mich auch mal hin – schlafe zwar nicht direkt aber lese oder döse, und meine drei beschäftigen sich dann eigentlich immer, ohne dass ich etwas dazu sagen müsste.
    Es kommt halt einfach drauf an. Im freien Spiel brauchen die Kinder keine Erwachsenen. Wenn sie aber bewusst etwas in Angriff nehmen, wie z.B. etwas zum Basteln, Bauen, ein neues Spiel, oder sonstiges brauchen sie evtl. jemanden, der zum Helfen bereit steht, oder zum Fragen stellen.
    Aber Deine Kinder werden sich sicher bei Dir melden, wenn sie Deine Hilfe benötigen.

    Unsere jüngste ‚Amelie‘ ist jetzt 1,5 und beschäftigt sich großartig selbständig. – Vor allem, wenn ihre Geschwister mit im Raum sind. 😉

  4. Zum einen bist du mit dieser Diskussion genau da, wo die „Fremdbetreuungsbefürwörter“ sind (allerdings mögen sie das vielleicht gar nicht zugeben 😉 ), denn wären deine Kinder im Hort mit -zig andere Kinder, wäre diese Zeitrahmen von „5 Minuten“ mit nichten eingehalten…

    Im Gegenteil würde ich sagen, dass Kinder, die ständig betüttelt, und/oder vom Veranstaltung A nach Programm B geschleppt werden eigentlich anerzogen bekommen, wie man sich nicht mit sich selbst und seine Umgebung beschäftigt…

    Vielleicht kannst du aber deiner Definition von „Selbstständigkeit“ geben, und warum du dies als wichtig ansiehst?

    (Nebenbei, würde mich interessieren: wohnt ihr in D-land und was tun, wenn es soweit ist, dass äußerliche Zwänge–die zumindest noch auf einen „Schulbesuch“ drängen– in euren momentane „Idylle“ ein Wörtchen zu reden haben wollen?)

    Ich frage mich immer wieder: Wozu möchte ich meinen Kind erziehen, wie kommt es dahin? Das hat einen Menge mit „Selbstständigkeit“ zu tun, dennoch ist das bei uns auch sehr tief in der Gemeinschaftsgefüge der Familie eingebettet. Also es gibt für die zwei nicht Schulkinder (drei sind in der örtliche öffentliche Schule) im Vergleich zu ihres Geleichen jede Menge Freiheit, aber das hält die Waage mit Pflichten und Erwartungen. Wir haben z.B. zwei Gärten und ernähren uns ziemlich stark (leider nicht ganz ausschließlich) daraus. So ist Gartenarbeit eine Pflicht –wobei die Kinder ein heiden Spaß haben und auch dort ’ne Menge zu lernen und entdecken gibt, sowie die Befriedigung: das habe ich zum Familienerhalt beigetragen. In dieser Situation gibt es auch Freiheiten und Selbstständigkeiten: die Kinder haben auch ihren eigenen Beeten, die sie selber anpflanzen und etwas für die Familie erzeugen können (und wenn es richtig klappt, dann auch zum Verkauf auf dem Markt!)…

    Also, ich bin gespannt, auf deine Ausführungen! Selbstständigkeit ja und möglichst ohne großen Trallera von Außen (Fremdbestimmung außerhalb der Familie), so machen wir das.

  5. Ich finde, Du schilderst eine richtige Idylle, wie Du Dir den Tag mit Deinen Kindern einrichtest. Ein Rabenvater wärst Du (natürlich nicht aus Mainstream-Sicht, aber was soll’s), wenn Du den Tag so gestalten würdest, daß Ihr alle vor allem Streß hättet.

    Ich glaube auch, daß Kinder schon sehr früh selbständig sein können, und das hat sehr viel mit der Möglichkeit zur Selbstbestimmung zu tun. Wenn ich mal krank bin und u. U. zwei ganze Tage im Bett liegen muß, ja dann muß sogar meine behinderte Tochter einen Weg finden, mit dieser Situation zurechtzukommen, mit sehr viel weniger Umsorgung als es sonst der Fall ist. Sie ist da oft sehr kooperativ und kommt zu mir ins Bett, und während ich mich gesundschlafe hört sie Cassetten oder spielt mit ihren kleinen Spielsachen.

    Ich denke in diesem Zusammenhang automatisch an den von Bertrand Stern geprägten Begriff der Vergewohltätigung, denn eine wachsende „Wohlfahrt“ für „Gefährdete“ – und leider auch „Andersartige“ – hat auf jeden Fall auch eine wachsende Kontrolle des Lebensstiles der Menschen nicht nur im Schlepptau, sondern zum Ziel.

    Also ich denke, daß Du Dich in den Augen etlicher Personen schon fast strafbar machst 😉 und es sicher nicht wenige gäbe, die Dir gerne einen „geordneten“ Tagesablauf (natürlich zum angeblichen Wohle Deiner „armen“, vernachlässigten Kinder, denn wie kanst Du nur so egoistisch sein, und erst an Dich denken ;-)) verpassen würden, ansonsten: Kinder weg (zuumindestens tagsüber in den Kiga, damit sie lernen, früh aufzustehen und auch regelmäßige Mahlzeiten abbekommen, damit sie Anpassung verpaßt bekommen… *URRRGH*)

    Eines der Hauptargumente, das in meinen Augen noch immer gegen einen Schulbesuch meines nun vierzehnjährigen Sohnes spricht ist, daß er natürlicherweise ein Langschläfer ist und ihn das tagtägliche frühmorgendliche Aufstehen komplett aus der Bahn werfen könnte. Obwohl wir bis jetzt totale Unschooler sind, sähe ich kein Problem darin, wenn er z. B. im Herbst mit einem echten Schulprogramm anfinge (ich finde, in seinem Alter wäre das hinnehmbar), aber ich sehe ein riesiges Problem darin, daß er dann jeden Morgen vor acht in einer Schule vor Ort sein soll.

    Wie gesagt, ich finde, Du beschreibst ein Lebensidyll, und man entwickelt sich und lernt doch am besten, wenn die Umstände freundlich und sonnig sind. Eure Kinder sind sicher sehr glücklich.

    Theodor Fontane würde Dir auch zustimmen:
    »Gar nicht erzogen und ausgezeichnet erzogen«, so sagte ich, und dies scheinbar sich Widersprechende paßte ganz vorzüglich zusammen. Es paßte zusammen und hätte noch besser gepaßt, wenn der Zustand des Sich-gar-nicht-oder-doch-nur-wenig-um-uns-Kümmerns ein permanenter gewesen und jederzeit in seiner vollen Reinheit aufrecht erhalten worden wäre. Leider aber war dies nicht der Fall; vielmehr wurde durch dann und wann auftretende Versuche, mit den herkömmlichen pädagogischen Mitteln einzugreifen, unser normaler Nichterziehunsgprozeß gestört, teils nutzlos, teils geradezu schädigend.
    … wo man das Leben einfach noch am Alltag lernen kann. (2)

  6. (Papa)

    Danke, Eure Kommentare werfen so viele neue Fragen und Definitionsbedarf auf, dass ich sie mir einzeln vornehmen werde.

    @…einfach Familie…
    Das mit dem Dösen kenne ich, es ist irgendwie kein richtiger Schlaf, man kriegt alles schon mit. Aber irgendwie nur die wichtigen Stellen.
    Auch mit der Nähe, es gibt immer wieder Momente, da kommen die Kinder zu mir, und kuscheln sich ins Bett. Meistens verlangen sie dann auch 2 Stories (jeder eine:).

    Beim Basteln (in Choppers Fall: Schienenstrecken bauen) habe ich, aber schon bevor wir den Blog anfingen, ein paar Konstruktionen gebaut, die das ganze Zimmer mit einbezogen (also eine Brücke hoch auf die Couch) und verschiedene Systeme gemischt. Ich habe versucht also ein Vorbild zu geben mit Ziel „maximale Fantasie“.
    Das scheint gelungen zu sein, Chopper überrascht mich seitdem mit seinen Konstruktionen und braucht eigentlich gar keinen Eingriff mehr.
    Es gibt ja diesen Zwei-Phasen Begriff, den man auch an sich selbst beobachten kann, dass man irgendetwas erfährt (über die Sinne). Dann erst in einer zweiten Phase beginnt man das zu verarbeiten, das kann zeitgleich sein, aber auch viel später. Manchmal denkt man ja noch Jahre nach über etwas, das irgendjemand gesagt hat.

    Was ich ganz wichtig finde: Gib jedem die Zeit zum Nachdenken. Also die Langeweile.
    Es würde mich interessieren, ob so mancher da draußen, der unser Verhalten verurteilt, dies auch täte, wenn wir die Kinder nicht ganz sich selbst überließen, sondern den Fernseher noch anstellen würden.

  7. (Papa)

    @anitz

    Ich habe das mit der Selbständigkeit (Selbstbeschäftigung) ja schon mal etwas eingeführt.
    http://pro-bildung.blogspot.com/search/label/Selbstbesch%C3%A4ftigen

    Die Frage: „Wozu möchte ich mein Kind erziehen, und wie kommt es dahin?“, die Du gestellt hast, finde ich zentral.

    Da ich mich ja ein bisschen mit Pädagogik beschäftige und die meisten meiner Bekannten das auch wissen, fragen sie (die eigene Kinder haben) immer: „Was sagt die Pädagogik jetzt zu diesem oder dieser Situation?“.

    Das kommt auf Dein Ziel an. Wenn Du einen Fabrikarbeiter erziehen willst, dann musst Du anders reagieren als wenn Dein Ziel ein GreenPeace Aktivist ist (jetzt mal überspitzt ausgedrückt – zumal wir alle wissen, wo man Fabrikarbeiter herstellt und welche Mechanismen dort angewandt werden).

    Bei der Frage der Selbständigkeit, bin ich wohl mit einer Definition überfordert 🙂
    Ich gebe jetzt einfach mal ein krasses Beispiel (ich glaube sogar, die Frage stammt von Deinem Blog).

    Was mache ich, wenn mein Kind später mal auf mich zukommt, und sagt: „Papa, ich bin jetzt 9 und ich will ausziehen“
    Dann sage ich: „Klar mein Sohn.“
    Abgesehen davon natürlich, dass mich seine Gründe interessieren würden, würde ich ihm dann helfen.
    Er dürfte dann üben, und wenn er dann den Haushalt beherrscht und sozusagen alle Fähigkeiten erworben hat, die er braucht um selbständig leben zu können, dann würde ich ihn nicht daran hindern.
    Ihn ausziehen lassen, ohne die Qualifikation, um ihn dann als reuigen, gescheiterten Sohn nach ein paar Wochen wieder aufzunehmen, würde ich nicht tun.

    Wir haben generell so ein Qualifikationsmodell in der Familie. Also z.B. wer Süßigkeiten essen will und alleine in die Küche will, der muss die Feinmotorik haben, um gut Zähne zu putzen und fallenden Messern auszuweichen.
    Die nötige Feinmotorik (und das Verständnis) hierfür kann man über lesen und schreiben erweisen (sich selbst).
    Es geht also darum: Was will ich? Was muss ich können um es zu erreichen? Wie kann ich sehen, ob ich es schon kann?
    Am Ende der Selbständigkeits“ausbildung“, soll er sich alle 3 Fragen in jeder Situation selber beantworten können.

    (jetzt muss ich aber schlafen gehen:), bis morgen.

  8. (Papa)

    Hallo,

    jetzt bin ich endlich wieder gesund. Ich hatte eine Erkältung, aber dazu gibt es noch einen extra-Post.
    Ich hoffe ich habe niemanden mit meinen Antworten überfahren.
    Ich schreibe immer meine Meinung runter, und bin auch froh um jede andere Meinung.
    Also, ein paar Antworten bin ich ja noch schuldig geblieben:
    @Anitz
    Was machen wir, wenn der böse KulMini kommt und unsere Idylle zerstören will?
    Tja, dann laufen wir davon 🙂
    Ein bisschen werden wir schon kämpfen.
    Der Kampf hat aber schon jetzt begonnen. Wir geben unseren Kinder eine super-optimale Bildung (bei uns beinhaltet Bildung auch soziale Werte, Netze und Geborgenheit – also nicht „Schulbildung“ sondern Bildung zu einem Menschen).
    Und dann schauen wir in ein paar Jahren mal, welches Argument die Schulbehörde hat, sie in die Prison-School zu zwingen. Und hoffentlich erreichen wir mit der Botschaft so viele Menschen wie möglich.

    Wie Herr Beckmann zu Frau Neubronner sagte: „Das ist doch ein Privileg“. – Ja! aber endlich mal eins, dass nicht nur für die Oberschicht ist!

    Das mit eurem Garten ist ja echt toll, in München kostet so ein Garten wahrscheinlich so viel, dass Du den Rest Deines Lebens im Feinschmeckerrestaurant essen gehen kannst.
    Die Lebensmittelverhältnisse sind übrigens ein weiterer Grund, warum wir Deutschland verlassen wollen. Fisch und gutes frisches Gemüse/Obst gibt es hier praktisch nicht, und wenn dann super-teuer.

    @elisa mari
    Vielen Dank auch Dir für den Zuspruch.
    Die Vergewohltätigung ist gut. Es erinnert mich an Indira Gandhis Projekt „Schlagt die Armut“ – am Ende: „Schlagt die Armen“.

    Unsere Kinder sind bestimmt glücklich, wir fragten Richard vor kurzer Zeit mal, ob er glücklich sei. Er sagte: „Was heißt glücklich?“

    Ich finde es toll, dass Du Deinen Sohn zu Hause lässt. Ich bin ja auch ein Langschläfer und war es schon ab der 1. Klasse. In der Uni begriff ich dann, dass es keinen Sinn hat in Vorlesungen zu gehen, wenn ich immer nur schlafe 🙂
    Langschläfer dieser Welt, erhebt euch!

    Mit einem „echten Schulprogramm“ kannst Du übrigens auch ohne Schule anfangen.
    Meiner Meinung vermitteln die aktuellen Schulen aber nur Dummheit und Unselbständigkeit, und deswegen würde ich das niemandem empfehlen 🙂
    Wenn Dein Sohn will, kann er doch auf den Seiten vom Kultusministerium surfen und sich die Lehrpläne runterladen.
    Ah, ertappt, ja, ich bin Unschooler.

    Also noch einmal vielen Dank an Euch alle für den Zuspruch.
    Vielleicht gibt’s auch noch ein paar Posts über geregelte und unregulierte Essenszeiten 🙂

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