Die letzten Tage war wunderschönes Wetter – so schön, dass wir so viel draußen waren, dass Sanji gleich krank wurde und als er dann Nachts so weinte ging Mummy1000Sunny lieber mit ihm ins Krankenhaus – man weiß ja nie (und irgendwie sind wir Babyweinen einfach nicht mehr gewöhnt).
Jetzt geht es ihm schon wieder sehr gut und er grinst frech in jede Richtung.
Das Besondere ist aber, wie alle Kinder jetzt auf einmal miteinander spielen. Es gibt sie zwar immer noch die Streitmomente, aber sie schaffen es jeden Tag öfter sie selber zu regeln und sich selber zu trösten.
Die meiste Zeit spielen sie einfach nur miteinander und erfinden dabei laufend *selber* neue Spiele:
Hier haben Nami und Chopper gerade ein Picknick für die ganze Familie vorbereitet:
Und Sanji hilft beim Brotschneiden, während Chopper aus seinem Brunnen “Trinkwasser” pumpt:
Ein besonders witziges Spiel ist “Hase, Rad, Flugzeug”:
Hier hüpft zwar gerade nur Chopper, aber wenn beide hüpfen, rufen sie sich immer Begriffe zu und hüpfen dann so, wie die Begriffe das tun würden. Darunter auch “Feuer”, “Schlange”, “Schubkarren” (wie bitte stellt man alleine einen Schubkarren dar? )
Apropos Schubkarren:
Und hier beim Bau der Strecke und einer Testfahrt:
Nach all der Anstrengung gibt es auch öfter mal eine Ausruhpause:
Ach, und wie zwei gute zivilisationskinder in einer konsummistischen Gesellschaft haben sie natürlich das “Shop-Spiel” entdeckt und verkaufen sich Süßigkeiten:
Meiner Meinung nach sind damit die Ziele einer erfolgreichen Schulsozialisation erfüllt. Oben ist der Kapitalist, der den Preis diktiert (in diesem Fall 50 € für ein Gummibärchen-Teil):
Und wenn dann der Papa kommt, laufen sie freudig auf mich zu und umarmen mich…
Nun – daran müssen wir noch arbeiten
Und sobald es Abend wird – und die ganzen Schüler Sandmännchen kucken und ins Heia-Heia-Bettchen gehen:
Spielen sie einfach weiter:
und Chopper baut an seiner Eisenbahn:
Mummy1000Sunny muss leider dauernd an der Diplomarbeit arbeiten – das gestaltet sich ein bisschen schwierig:
Und wieder ist ein Tag mit viel Singen und Lachen vorbei und wir fallen erschöpft ins Bett und hoffen auf bessere Zeiten, wenn wir nicht mehr so beengt aufeinander leben – in Frankreich, wo Eltern nicht vor dem Jugendamt und jedem Polizeiauto Angst haben müssen und hunderte andere Familien dasselbe machen. Und wundern uns, wie es dann erst wird?
Ein Land, das seine Familien nicht verfolgt und den Eltern genauso traut wie seinem Beamtenapparat (oder gar mehr) – das können wir uns nach den letzten 3 Jahren nicht mehr vorstellen.
Mummy 1000Sunny
Wow. What a lovely post. You’ve really captured the kids’ last few days. I wish I could be part of them more…
Ich muss sagen: das ist wunderschön!
Und ich staune, wie groß die Kinder geworden sind… die Zeit geht einfach unaufhörlich und schnell weiter, nicht wahr?
*Seufz*
Und der Schluß… wollen wir hoffen, dass Euer weitere Lebensweg so erfüllt ist und Ihr ständig mehr vertraut werden, als irgendwelche Staatsbedienstete.
Hallo Ihr!
Ich lese gerne bei Euch und bei so schönen Berichten blutet mir das Herz… Wir haben Schulferien und genießen unsere Tage in Freiheit in vollen Zügen. Wie entkomme ich nur dem Stattsapparat? Bitte meldet Euch doch mal bei mir bezüglich Frankreich. Wir können zur Zeit nicht umziehen, aber ich suche nach Kontakten, um in hoffentlich absehbarer Zeit ebenfalls frei zu sein… Frankreich mochte ich schon immer!
Liebe Grüße
Hi Du,
ich will jetzt bald eine Mailingliste für das Frankreich-Projekt einrichten. Vielleicht magst Du da drauf kommen
Jetzt sind ja Ferien, da kannst Du auch die Zeit mit Deinen Kindern genießen. Schulknast ist ja erst wieder in 2 Wochen – oder?
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Eine schöne Überraschung, ein Artikel mit so lebendigen Fotos!
Wünsche euch weiterhin alles Gute, und bin neugierig auf die Entwicklungen (Frankreich usw.).
Bei dieser Gelegenheit auch frohe Ostern!