Daddy-Service??

Seit ein paar Wochen beschäftige ich mich mit der Idee eine Art Daddy-Service zu gründen.

Da würde ich mit Kindern von alleinerziehenden Müttern (oder auch anderen Familien) stundenweise etwas unternehmen. Bei Sprachstörungen auf die Sprachentwicklung Einfluss nehmen (bei Bedarf), bei anderen Entwicklungsverzögerungen helfen (alles bei Bedarf, spielerisch, sanft und ohne Druck). Gelernt habe ich genug, in Theorie und Praxis bin ich absolut so weit.

Was meint Ihr dazu ?

Deutschlands Renaissance

Seit Anfang des Jahres werfen die Deutschländer ihre Autos weg und kaufen sich dafür ganz Neue – das weiß ja jeder, das Ding heißt Abwrackprämie – die Politiker nennen es Umweltprämie.

Was es mit der Umwelt zu tun hat, so viele Autos wegzuwerfen und dafür neue zu produzieren, das weiß jedoch kein Mensch. Mit dieser großen Umrüstaktion wurde ja auch nicht gewartet, bis umweltfreundliche Autos serienreif wären. Die Ökobilanz ist schon sehr weit im roten Bereich.

Was aber interessant ist, ist dass es bei den Deutschländern wirklich ankommt. Und die Nutznießer freuen sich gar über das Staatsgeschenk – keiner merkt, dass es überhaupt kein Geschenk ist. Es gibt natürlich die offensichtlichen Faktoren, wie Wertverlust im ersten Jahr und leergefegter Gebrauchtwagenmarkt, ungerechte Steuerumverteilung für willkürlich ausgewählte Volksschichten (es scheint, als werden die belohnt, die am längsten an Dreckschleudern festgehalten hätten – je länger, desto höher der Gewinn). Man sieht in Deutschland lohnt es sich ein Schwein zu sein. Ich würde sagen 90% der Gesetze (oder 100%) hier belohnen asoziales, verantwortungsloses und kurzfristig orientiertes Verhalten.

Lassen wir den ganzen Pferdefuß, der schon andernorts breitgetreten wird weg und sehen uns mal die mathematische Seite an. Betrachtet man einmal die Differenz zwischen Brutto- und Nettopreis des neuen Autos, sieht man auch schnell, man bekommt eigentlich nur einen Mehrwertsteuerrabatt. Es ist also kein Geschenk, man kriegt nur das wieder zurück, was man ohnehin zusätzlich aufs Auto draufzahlt. Das ist eigentlich äusserst geschickt von der Regierung. In Wirklichkeit gibt sie gar kein Geld aus – da auf der anderen Seite die Mehrwertsteuer ja gar nicht verdient worden wäre – nämlich wenn das Geschäft nicht zustande gekommen wäre. Wie es dann nach der Wahl oder in der Mitte des Abschwungs aussieht, das blenden wir einfach aus – denn ein Geschäft, das heute ohne Mehrwertsteuer gemacht wird, kann morgen nicht noch einmal gemacht werden.

Die nächste Zeit wird sowieso sehr interessant. Nehmen wir an, die Zentralregierung schafft es nicht den Kollaps bis zu den Wahlen zurück zu halten. Dann bekommen wir eine starke Inflation, zusammen mit einer „Managerschelte“ – der Euphemismus für eine Volkshaß auf Geldverleiher-, eine Angebotsverknappung, PISA-Gewinner in Ausländerfeindlichkeit und einem Staat der sich über Staatsanleihen Geld holen muss.

Ein Volk, das in staatlich genehmigten Schulen Mathematik, Volkswirtschaft, Geschichte lernt und die „Liebe zu fremden Kulturen entdeckt“ kann leicht Gefahr laufen, alte Fehler zu wiederholen. Wir sollten die Steine in unseren Händen wieder auf den Boden legen und sagen: „Nein zur Managerschelte – Nein zur Zwangsintegration“.

Ein Unschooler Tag

Es ist schon manchmal erstaunlich, was man alles so erleben kann, ohne wirklich etwas zu erleben.

Heute war mein Ärzte-Tag – ich will nämlich jetzt massiv gegen mein Kopfweh vorgehen. Wir (Oma und ich) fuhren also zum Neurologen – Chopper kam in letzter Minute noch herunter und wollte unbedingt mitfahren.

Als erstes erklärte ich ihm dann in der Praxis, wie ein EEG funktioniert. Dann sah er, wie eines abgenommen wurde. Danach ging es noch zum Hausarzt Blut abnehmen. Ich habe dabei immer erklärt – wobei er beim Blut abnehmen nicht dabei war.

Dann gingen wir noch zum Augenarzt für Chopper selber – seine Augen sind leicht entzündet.

Nach dieser Ärzte-Odysee und einem kleinen Supermarkt-Besuch musste Chopper erst einmal Computer spielen. Dann zu mir legen und eine kleine Geschichte (Der kleine Vampir verreist). Da sind wir beide eingeschlafen.

Produkt-Information

Als ich wieder aufwachte, hörte ich Nami im Wohnzimmer einen Dialog führen:

„Bist Du ein Bär“ (mit verstellter hoher Stimme)  — „Nein“ (mit ganz tiefer Stimme) — „Bist Du ein Haus“ — „Nein“ –… das ging ewig so weiter.

Als Chopper aufwachte habe ich ihm ein neues Computerspiel installiert (Buchstabieren, Lesen, Schreiben) und er hat es gleich gespielt (und auch sofort kapiert).

Produkt-Information

Nach dem Essen (irgendwie aßen wir heute alle durcheinander) gab es noch eine Sportstunde mit ganz viel „Jumping Time“, „Purzelbaumzeit“ und „Handstandübungen“. Danach gingen wir alle in mein Bettchen und gingen das Buch „insider Wissen – Dinosaurier“ durch. Chopper versteckte sich bei der Seite mit dem Meteoriten, der die Erde trifft. Pangäa erkannte er ganz richtig als den Kontinent, wo die Dinosaurierfamilie Sinclair (Aus der Fernsehserie „Die Dinos“) wohnen.

Insider Wissen - Dinosaurier

Vygotskij Lektüre kurz bevor die Kinder kamen

Heute habe ich viel Vygotskij gelesen bis die Kinder von ihrem Tag bei der Gran zurückkamen .

Als ich Chopper dann etwas vorlas und ihm dann das ein oder andere Wort erklärte lief mir ein Schauer über den Rücken. Seine Entwicklung fühlte sich so greifbar an und so erlebbar. Ich sagte aber nichts und las weiter. Ich glaube Chopper spürte aber, dass etwas anders war… am Ende wollte er das ganze Buch vorgelesen bekommen.

Ich dachte immer, ich habe ein gutes Gefühl für Kinder und deren Denken. Aber mit Vygotskij verformt sich das doch alles und es macht gleich noch einmal 10 mal so viel Freude – selbst bei ganz kleinen Kindern. Ach was sag ich „10 mal“ – es ist eine neue Dimension!

Igitt Phasenmodelle

Ich bin ja erklärter Skeptiker, was psychologische Phasenmodelle für menschliche Entwicklung (Kind -> Erwachsen) anbelangt.

Sowohl populäre Phasenmodelle wie: Grenzen testen -> Trotzphase -> rebellisches Aufbegehren (während der Pubertät)

Als auch elaborierte, wie Piagets: Präoperational -> Konkret Operational -> Formaloperational

finde ich Schwachsinn und sind nicht haltbar im kulturvergleich (sie setzen meist sogar schon bei Parallelgesellschaften innerhalb einer Kultur aus :) ).

Und so kommt es, dass ich jetzt gerade Vygotskijs „Phasenmodell“ lese. Und das ist ein Kampf. Mein innerer Phasenskeptiker kämpft, doch Vygotskij legt es so klar da, schießt seinen Pfeil so hoch hinaus und landet sicher über kulturel produzierten Phasen. Sobald sich eine Phase aus einer kulturellen Begebenheit ergibt, beschreibt er das! Ohne sich dabei einen Zacken aus der Krone zu brechen.

Ich muss alle paar Minuten das Buch weglegen und mein Denken neu ordnen. Ich bin jetzt halb durch und es scheint wirklich ein Phasenmodell zu geben, das ich akzeptieren kann. (Natürlich muss ich das noch mit Chopper und Nami überprüfen)

Doch dieses Phasenmodell ist nicht starr wie die anderen. Es ist eher ein Brückenmodell, das beschreibt, warum diese Phase so wichtig ist für die nächste und welcher Denkvorgang gemacht werden muss, damit er das nächste wird.

Es ist etwas, mit dem man arbeiten kann und das einen wirklich weiterbringt im Verständnis der eigenen Kinder und des eigenen Denkens.

(hoffentlich geht das so gut weiter)

Der Mozart der Psychologie

Gerade lese ich ja Vygotskij und ich kann nur sagen: Er ist genial! Allerdings an manchen Stellen so komplex und aufwühlend, dass ich nichts anderes tun kann, als ein Comic zwischenrein lesen, damit sich das Gesagte setzen kann. Oder einen Mini-Kurzen sinnfrei Eintrag auf dem Blog schreiben :)

Hier ein Blog, der sich mit Mr. V beschäftigt:

http://vygotskij.blogspot.com/

Zu gut, um es vorzuenthalten

Bei Lehrer Rau habe ich heute eine schöne Gedichtesammlung von Jugendlichen gefunden. Wir haben auch so einen renitenten Poeten und Künstler in der Familie (mütterlicherseits – auf meiner Seite der Familie sind schon alles ritalinisierte, gemobbte, komageschlagene Verweigerer (habe ich aber erst erfahren, nachdem ich dem Dogma Widerspruch leistete)). Der hat jetzt schon seinen 2.ten verschärften Verweis (eigentlich wäre es der 3.te, aber einer wurde wieder zurückgezogen).

Schade, dass diesen Jugendlichen wahrscheinlich nie jemand erzählen wird, dass es auch ein Leben in Freiheit für sie geben könnte.

(Ich weiß, ich weiß ich wollte nichts mehr über Sch… schreiben, aber eigentlich habe ich das ja auch nicht :) )

Die Strophen haben Ähnlichkeit mit der Abiturrede, die ich bei verlassen des Gefangenenlagers hielt (allerdings nur die inoffizielle) – unter Applaus der Lehrer – die haben nichts kapiert .

Und dann… wenn ich am Abend in meinem Dashboard schaue, unter was dieser Blog heute wieder gefunden wurde, dann steht da jedesmal und jeden Tag: „Warum darf ich im Unterricht nicht reden?“

Chopper und der Salto

(dieser ungefähr eine Woche alte Post hatte leider den Termin verpasst, hier ist er also und endlich: )

Chopper hat mittlerweile so viele Purzelbäume gemacht (das müssen mittlerweile weit über 1000 Stück sein) und er ist so oft gesprungen, dass er gestern auf die Idee kam, das Springen und den Purzelbaum zu verknüpfen. Das sah zeitweise sehr lustig aus, mündete dann aber irgendwann in einen halben Salto. Also weder seine Arme noch seine Hände berührten die Matte und er kam mit dem Rücken zuerst auf. Manchmal auch mit dem Kopf – gut dass da eine Matratze liegt.

Unsere Springübung sieht übrigens so aus: Ich zähle die Sekunden und die beiden Hüpfen nach Lust und Laune auf der Couch herum. Eine Schwierigkeitsstufe höher lege ich die Purzelmatratze noch auf die Couch. Bei der obersten Schwierigkeitsstufe lege ich ein dickes Kissen auf die Couch, da schafft man nur 10 mal Hüpfen und dann liegen beide flach… :)

Edit: Vorgestern ist Chopper so beschwingt rumgehüpft (bei einer Übung, die ich nicht so gerne sehe, da sie extrem, extrem gefährlich ist – selbst für meine Gefahreneinschätzung) und ist wirklich über den Couch-Rücken geflogen und auf den Boden. Dort war natürlich keine gerade keine Matratze und so mussten wir den Krankenwagen mitten in der Nacht rufen. Ich war gerade am Kochen in der Küche. War aber keine Gehirnerschütterung und auch nichts schlimmeres. Nur eine Beule.

Ansonsten ist es toll, wie sich beide selbst von einer Übung in die nächste bringen, so als ob sie sich im Alleingang bis zu den olympischen Spielen trainieren wollten. Sobald ich den Ansatz einer neuen Übung sehe, kanalisiere ich es nur noch.

Wie Chopper lernt….

(heute lag ich den ganzen Tag mit Ischias im Bett – Zeit für ein paar allgemeine Gedanken und das Teenager Befreiungs Handbuch)

Als ich vor ein paar Jahren einer Bekannten erzählte: „Wir wollen eine Schule gründen, in der jeder lernen darf, was er will“ – war ihre Antwort: „Toll, dann hat man am Ende einen 18 jährigen Jungen, der nur Matchbox Autos spielen kann“ – ich war echt platt über diese banale Art Dinge zu sehen. Aber im Grunde ist es ein berechtigter Zweifel. Bei all dem, was man Kinder beibringt wäre es ja seltsam, wenn sie das eigentlich auch alles selber und ohne Beibringerei lernen würden.

Dennoch. Ich schaue mir Chopper an, wenn er fernsieht, wenn er schreibt und wenn er ein Buch in der Hand hat und zu lesen versucht. Ich sehe ihn an, wenn ich mit ihm spreche und wenn er mit mir spricht. Ich beantworte seine Fragen und begleite ihn in die Bibliothek und zum Bücherbus. Auf Spielplätze und durch die Gegend. Und vor dem Computer beim spielen. Und beim Spielen ohne Computer. Und beim Spielen mit mir und auch bei der Logotherapie- bei der Oma, im Kaufhaus, auf dem Schulhof, bei Nachbarn, mit Freunden, beim Schlafen. Wenn er mit Nami spielt, wenn er hüpft und springt. Einmal eine Hasengrube aus Kissen baut und im nächsten Moment eine Burg aus den selben Kissen.

Ich schaue ihn auch an, wenn er kocht oder die Oma besänftigt. Wenn er Rolltreppen hochläuft, die in die andere Richtung laufen. Und ich schaue ihn an, wie er sich mit Nami auf ein Video oder eine DVD einigt, sie einlegt und alle anschaltet. Wie er mein Notebook hochhebt, das Stromkabel umsteckt, seinen Stuhl hohlt und anfängt die virtuellen Welten in seinem Kopf nachzukonstruieren. Ich schaue ihn an, wenn er sich anzieht und wenn er sich und Nami eine Limonade zusammenrührt (oh, ja unser nächstes Experiment). Und ich schaue ihn auch an, wenn er mit Autos und Zügen spielt. Stundenlang Gleise, Straßen und Rennstrecken baut.

Und bei allem sehe ich, wie er lernt und dass er eigentlich nie aufhört zu lernen. Wie ein Eisbrecher geht er voran, ohne jemals still zu stehen. Immer vorwärts pflügt er sich durch diese Welt, und saugt und trinkt sie auf, als ob sein Verstand sonst austrocknen würde. Als er heute bei der Oma saß und mit ihr aß, sagte er auf einmal: „Hmmm… die Schwester vom Papa ist ja Deine Tochter…. hmmmm… ich dachte das wäre anders..“ Und immer wieder kommen solche Dinge, ohne dass man ihn überhaupt auffordert zu verstehen. Diese Lernen ist eine Naturgewalt. So wie ein Orkan, der sich langsam vorwärts und kraftvoll vorwärts bewegt. Und immer wie ein Tsunami auf hoher See, fast unkenntlich an der Oberfläche.

Doch dieser Wissensdurst ist nichts besonderes. Es ist genau dieser unstillbare Durst, der unsere ökologische Nische in Darwins Theorie ist. Wir sind nicht besonders schnell, haben keine Krallen und knicken bei leichten Temperaturschwankungen ein. Unsere Reflexe und körperliche Stärke ist eher marginal. Wenn ich sehe, wie wir uns zum Lernen zwingen und all das vergessen, dann denke ich mir: „Wir haben doch alle Darwin gelernt und die Evolution. Hat das denn niemand verstanden? Ist es so schwer zu verstehen?“ Wenn wir Darwin nur auswendig lernen und nicht verstehen – dann lassen wir ihn doch lieber in Ruhe und überlassen es ein paar Experten sich damit auseinanderzusetzen. Nichts ist schlimmer für einen Wissenschaftler, als stupide rezitiert zu werden. Dafür macht sich keiner gern zum Affen.

Wenn ich dann wieder Chopper betrachte und seine unerbittliche, schon fast brutale Art diese Welt zu absorbieren, denke ich mir: „Wahrscheinlich fehlt uns einfach die Möglichkeit einmal einen Menschen beim freien Lernen zu beobachten und zu verstehen“ – wir würden wie gelähmt stehenbleiben und würden uns nicht mehr bewegen können. Wenn ich Chopper beim Lernen sehe, dann weiß ich, dass wir auf dem richtigen Weg sind und ich bekomme Tränen in meinen Augen.

Innere Freiheit – Bewältigung von Fahrangst – 2. Übung

Heute sind wir wieder in der Umgebung von München herumgefahren- um eine Komfort-Tragehilfe zu kaufen.

Ich habe gemerkt, dass die Hinfahrt für mich am Schlimmsten ist. Bei Parsdorf bekam ich eine richtige Attacke, und ich wollte schon abbrechen und bei dem dortigen Möbelgeschäft auf die Mummy1000Sunny warten und nur noch die Rückfahrt antreten.

Dennoch blieben wir zusammen stark (meine Stärke alleine hätte da nicht ausgereicht) und fuhren weiter.

Ganz schlimm sind immer die Momente, wo mich ein Gefühl der Verlorenheit überwältigt. Zusätzlich ist meine Anspannung sehr groß, so dass mein Kopfweh kommt und ich noch ein Problem mehr habe. Zusätzlich kann ich dann auch nicht mehr durch einen gelangweilten Gesichtsausdruck auf mein Gefühlsleben zurückwirken und die Strecke entdämonisieren, so wie man sich allein durch ein Lachen im Gesicht manchmal besser fühlt.

Irgendwann hielten wir in einem kleinen Ort, der aus 3 Häusern und einer Bushaltestelle bestand. Dort stieg ich kurz aus. Es tat so gut den Boden zu fühlen. Beim Autofahren verschwindet der Boden irgendwie komplett und am Ende fühle ich mich nur noch so, als ob ich in einer Achterbahn sitzen würde und herum geschleudert werde.

Als wir dann irgendwann angekommen waren, lösten sich viele Verspannungen. Man tritt ja in die Phase des Rückwegs ein und entfernt sich also nicht länger seinem Ziel, sondern kommt ihm näher.

Irgendwann wurde ich dann ziemlich locker, so dass sogar Strecken gegangen sind, die eigentlich gar nicht gehen. Mehrspurige Brücken, die schon verdammt nach Autobahn aussehen und längere Strecken, ohne Häuser links und rechts. Auch das Stehen auf der schiefen Ebene gelang mir – das war schon einmal ein Problem.

Vielleicht sollte ich mir bei der nächsten Reise nicht eine Hin- und eine Rückfahrt vorstellen, sondern einfach eine Strecke, die doppelt so lange ist.

Mir hilft es auch, jetzt einzelne Passagen der Fahrt in Gedanken nachzuspielen. Und ich fühle mich auch stark genug, um in der Umgebung von München weitere Erkundungstouren zu machen. Auch wenn ich nicht glaube, dass ich bald genug Kraft habe den Weg nach Italien oder Frankreich im Auto zurückzulegen, denke ich, dass es bald ausreicht um in einen Zug zu steigen, der vielleicht 200, 300 oder 500 Kilometer fährt.

Jetzt müssen wir nur noch gute Herzzentren in diesen Ländern finden – aber bitte nah am Strand :)

Und jetzt muss ich mich wieder hinlegen, denn mein Rücken schmerzt vor lauter Verspannung.